<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367</id><updated>2012-01-29T08:39:04.364-08:00</updated><title type='text'>Kurze Geschichten (1979-2012)</title><subtitle type='html'>Alles über die neuen Abenteuern des Kleinen Prinzen, des ebenso fetten wie frivolen Kobold Puke, sowie diverser anderer kohlenstoff-basierter und zum Teil außerirdischer Lebensformen...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>8</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-7271832709396740827</id><published>2011-12-17T11:17:00.000-08:00</published><updated>2011-12-17T11:17:52.038-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;h1&gt;MISPLACED CHILDHOOD &lt;br /&gt;(Verlorene Kindheit)&lt;/h1&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Music 1985 by Marillion. &lt;br /&gt;Lyrics 1985 by Fish and Derek William Dick. &lt;br /&gt;Translation 1986 by -joke and Jörg Heitkötter. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Halbseidener Kimono(PSEUDO SILK KIMONO)&lt;/h3&gt;Gehüllt in die Sicherheit eines halbseidenen Kimonos &lt;br /&gt;Handschellen aus Rauch tragend, bar jeden Verständnisses. &lt;br /&gt;Nikotinflecken, lang, lang getrocknete Tränen, unsichtbare Tränen &lt;br /&gt;Sicher in meinen eigenen Worten, lernend aus meinen Worten, &lt;br /&gt;Grausamer Witz, grausamer Witz. &lt;br /&gt;Gehüllt in die Sicherheit eines pseudoseidenen Kimonos &lt;br /&gt;Ein morgendlicher Albtraum reitet auf den glanzlosen Lidern meiner Augen. &lt;br /&gt;Der Geist einer verlorenen Kindheit erhebt seine Stimme, &lt;br /&gt;Spricht zur Weise von gebrochenem Herz, desillusioniert und gezeichnet, &lt;br /&gt;Ein Flüchtling, Flüchtling. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Kayleigh(KAYLEIGH)&lt;/h3&gt;Erinnerst Du Dich &lt;br /&gt;an Kreideherzen, verblassend an einer Spielplatzmauer ? &lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich &lt;br /&gt;an morgendliche Fluchten aus mondbeschiehnenen Schulhallen ? &lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich &lt;br /&gt;an Kirschblüten auf dem Marktplatz ? &lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich, ich dachte es wäre Konfetti in unseren Haaren, &lt;br /&gt;Wo wir davon sprechen, habe ich nicht Dein Herz gebrochen ? &lt;br /&gt;Bitte verzeihe mir, ich wollte niemals Dein Herz brechen, &lt;br /&gt;Entschuldige, ich wollte niemals Dein Herz brechen, &lt;br /&gt;Aber Du hast meins verletzt. &lt;br /&gt;Kayleigh, ist es zu spät "entschuldige" zu sagen. &lt;br /&gt;Kayleigh, können wir es nicht noch einmal versuchen ? &lt;br /&gt;Ich kann nicht weiterleben und daran glauben, &lt;br /&gt;das es zu einem natürlichen Ende gekommen ist ! &lt;br /&gt;Kayleigh, ich dachte nicht, daß ich Dich je vermissen würde. &lt;br /&gt;Kayleigh, ich dachte das wir immer Freunde bleiben würden. &lt;br /&gt;Wir sagten, unsere Liebe würde für immer dauern, &lt;br /&gt;Also, wie konnte es dann zu diesem bitteren Ende kommen ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich &lt;br /&gt;barfuß auf dem Rasen voller Sternschnuppen ? &lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich &lt;br /&gt;unsere Liebe auf dem Boden im Belsize Park &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;1)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; ? &lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich &lt;br /&gt;ballettanzend im Schnee ? &lt;br /&gt;Erinnerst Du Dich, Du hast niemals verstanden, warum ich gehen mußte, &lt;br /&gt;Wo wir davon sprechen, habe ich nicht Dein Herz gebrochen ? &lt;br /&gt;Bitte verzeihe mir, ich wollte niemals Dein Herz brechen, &lt;br /&gt;Entschuldige, ich wollte niemals Dein Herz brechen, &lt;br /&gt;Aber Du hast meins verletzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kayleigh. Ich möchte nur sagen, daß es mir leid tut ! &lt;br /&gt;Aber Kayleigh, ich habe Angst das Telephon in die Hand zu nehmen &lt;br /&gt;Um herauszufinden, das Du einen anderen Liebhaber gefunden hast, &lt;br /&gt;der die Lücke in Deinem zerbrochenen zu Hause füllt. &lt;br /&gt;Kayleigh, ich versuche immer noch ein Liebeslied für Dich zu schreiben, &lt;br /&gt;Kayleigh, das ist das wichtigste für mich, jetzt, wo Du gegangen bist. &lt;br /&gt;Vielleicht wird es zeigen, das wir auf dem richtigen Weg waren, &lt;br /&gt;Oder zeigen, das ich falsch gehandelt habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Lavendel(LAVENDER)&lt;/h3&gt;Ich spazierte durch den Park und träumte von einer Schönheit, &lt;br /&gt;Als ich die Berieselungsanlagen flüstern hörte, &lt;br /&gt;Schimmernd im Dunst der sommerlichen Rasenflächen. &lt;br /&gt;Dann hörte ich Kinder singen, &lt;br /&gt;Sie rannten durch die Regenbogen, &lt;br /&gt;Sie sangen ein Lied für Dich, &lt;br /&gt;Nun, es schien ein Lied für Dich zu sein, &lt;br /&gt;Das, was ich für Dich schreiben wollte, für Dich. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Lavendel ist blau, wechsel dich Lavendel ist grün, &lt;br /&gt;Wenn ich König bin, wechsel dich &lt;br /&gt;Wirst Du Königin sein. &lt;br /&gt;Einen Penny für Deine Gedanken. &lt;br /&gt;Einen Penny für Deine Gedanken. &lt;br /&gt;I.O.U. &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;2)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; für Deine Liebe, I.O.U. für Deine Liebe. &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Lavendel ist grün, wechsel dich Lavendel ist blau, &lt;br /&gt;Wenn Du mich liebst, wechsel dich &lt;br /&gt;Werde ich Dich lieben. &lt;br /&gt;Einen Penny für Deine Gedanken. &lt;br /&gt;Einen Penny für Deine Gedanken. &lt;br /&gt;I.O.U. für Deine Liebe, I.O.U. für Deine Liebe, &lt;br /&gt;Für Deine Liebe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Bitterer Prozess(BITTER SUITE)&lt;/h3&gt;&lt;h4&gt;i) Kurze Begegnung(BRIEF ENCOUNTER)&lt;/h4&gt;&lt;i&gt;Eine Spinne durchwandert ziellos die Wärme eines Schatten &lt;br /&gt;Nicht eine gewöhnliche Kreatur in einer Grenzgebietshöhle &lt;br /&gt;Aber die arme, fehlgeleitete richtungslose ist &lt;br /&gt;Vertraute eines obskuren schottischen Poeten. &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Der Nebel kriecht vom Kanal herauf &lt;br /&gt;Wie das Urphantom der Romantik. &lt;br /&gt;Um sich in einer Kaskade aus Neonblütenstaub zu kräuseln, &lt;br /&gt;Während ich am Telephon sitze wie ein erwartungsvoller Vater &lt;br /&gt;Verrottet Deine Nelke in einer Vase. &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;ii) Verlorenes Wochenende(LOST WEEKEND)&lt;/h4&gt;Ein Zug schläft auf einem Nebengleis, &lt;br /&gt;Der Fahrer kippt noch einen Humpen voll Bier &lt;br /&gt;Um die Erinnerungen an die Freitagnacht, unten im Club, wegzuwaschen. &lt;br /&gt;Sie war ein Mauerblümcken mit sechzehn, &lt;br /&gt;Sie wird ein Mauerblümchen sein mit vierunddreißig, &lt;br /&gt;Ihre Mutter nannte sie hübsch &lt;br /&gt;Ihr Vater sagte, eine Hure. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;iii) Blauer Engel(BLUE ANGLE)&lt;/h4&gt;Der Himmel war bibelschwarz in Lyon &lt;br /&gt;Als ich Magdalene fand, &lt;br /&gt;Sie war gelähmt, unter einer Straßenlaterne &lt;br /&gt;Verweigerte sie ihren Namen zu nennen. &lt;br /&gt;Sie trug einen Ring violetter Quetschungen &lt;br /&gt;Die auf ihren Arm gezeichnet waren, &lt;br /&gt;Zweihundert Francs fürs Allerheiligste und sie nahm mich bei der Hand &lt;br /&gt;Zu einem Raum voll tanzender Schatten, wo alle Herzschmerzen verschwinden &lt;br /&gt;Und von glühenden Kerzenzungen hatte ich ein Wispern in meinem Ohr. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;" J'entend ton coeur... " &lt;br /&gt;(Ich höre Deinem Herz zu...) &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;iv) Unangebrachtes Rendevous(MISPLACED RENDEVOUS)&lt;/h4&gt;Es wird spät um auf dem Papier zu kritzeln und kratzen. &lt;br /&gt;Irgendetwas wird es schon geben unter dem Druck &lt;br /&gt;Und die ersten Risse zeigen sich bereits &lt;br /&gt;Es ist zu spät. &lt;br /&gt;Das Wochenendkarieremädchen hat niemals das Flugzeug bestiegen &lt;br /&gt;Sie sagten es würde niemals wieder passieren. &lt;br /&gt;So falsch, so falsch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Mal sieht es aus wie ein weiteres unangebrachtes Rendevous, &lt;br /&gt;Dieses Mal scheint es ein weiteres unangebrachtes Rendevous zu sein, &lt;br /&gt;Mit Dir &lt;br /&gt;Einer Parallele von Dir, Dir. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;v) Windgepeitschtes Buch(WINDSWEPT THUMB)&lt;/h4&gt;In den Außenbezirken von Nirgendwo, &lt;br /&gt;Auf der Ringstraße zum Irgendwo, &lt;br /&gt;An der Grenze zur Unentschloßenheit. &lt;br /&gt;Ich werde immer den Umweg wählen, es hat zu regnen begonnen, &lt;br /&gt;Erwarte den Regen &lt;br /&gt;Denn ich wurde geboren mit dem Abbild &lt;br /&gt;Eines Zeichens &lt;br /&gt;Dem Zeichen eines windgepeitschten Buches &lt;br /&gt;Und dem Zeichen des Regens &lt;br /&gt;Es hat zu regnen begonnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Regen auf mich ! &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Herz voller Stolz auf Lothian(HEART OF LOTHIAN)&lt;/h3&gt;&lt;h4&gt;i) Offenherziger Junge(WIDE BOY)&lt;/h4&gt;Offenherzige Jungen, offenherzige Jungen, &lt;br /&gt;geboren mit Herzen voller Stolz auf Lothian &lt;br /&gt;Offenherzige Jungen, wir waren offenherzige Jungen, &lt;br /&gt;geboren mit Herzen voller Stolz auf Lothian &lt;br /&gt;Offenherzige Jungen, wir waren offenherzige Jungen, &lt;br /&gt;geboren mit Herzen voller Stolz auf Lothian &lt;br /&gt;Es ist sechs Uhr in den turmhohen Blöcken &lt;br /&gt;Stalagmiten des Kulturschocks &lt;br /&gt;Und die Touristen des Lichts, fantastisch, verehrend, zerhackend &lt;br /&gt;Versprühen ihre Pheremone &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;3)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;, diese Parfüm-Uniform. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Anarchie lächelt in der Royal Mile &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;4)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; &lt;br /&gt;Und sie wartet auf die &lt;br /&gt;Schlaumeier, Flugmeier, Weitmeier &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;5)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; &lt;br /&gt;Anfeuernd pfeifende Cowboys &lt;br /&gt;Glückliche kleine Damen in den Wasserlöchern &lt;br /&gt;Sie werden ihre Freitagnachtbestimmung finden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wurde geboren mit einem Herz voller Stolz auf Lothian, &lt;br /&gt;Ich wurde geboren mit einem Herz voller Stolz auf Lothian, &lt;br /&gt;Ich wurde geboren mit einem Herz voller Stolz auf Lothian, &lt;br /&gt;Mit einem Herz voller Stolz auf Lothian &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;6)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;ii) Vorhang(CURTAIN CALL)&lt;/h4&gt;Und der Mann von dem Magazin &lt;br /&gt;Möchte noch einen Schnappschuß machen von euch allen aufgereiht, &lt;br /&gt;Denn du siehst aus wie ein Filmschauspieler, &lt;br /&gt;Aber du fühlst dich wie ein Penner auf einem Massenparkplatz, &lt;br /&gt;Wie kann ich hier nur verschwinden ? &lt;br /&gt;Brauchen wir wirklich ein Playback für die Show ? &lt;br /&gt;Denn die Boys wollen sehen, das sie an die Tränken kommen. &lt;br /&gt;Auf geht's! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Und der Mann im Spiegel hat traurige Augen...&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Tränke(WATERHOLE)&lt;/h3&gt;Wenn Taxis zusammenkommen um den Anschein einer Festlichkeit zu geben, &lt;br /&gt;Ein Zug von Leichenwagen den Tod der Unschuldigkeit zu Grabe trägt, &lt;br /&gt;War das Paradies verloren oder das Paradies gefunden ? &lt;br /&gt;Vergrößern wir unser Ansehen, oder behalten wir unseren Status ? &lt;br /&gt;Du hattest die &lt;i&gt;wahre Liebe oder so&lt;/i&gt; gefunden, glaubtest du &lt;br /&gt;Und die offenherzigen Jungen tätovierten ihre Herzen auf ihr Banner. &lt;br /&gt;Also, wenn Du glaubst, es sei Zeit zu gehen, &lt;br /&gt;Wenn Du glaubst es sei Zeit zu gehen, &lt;br /&gt;Sei nicht überrascht, die Helden zeigen sich nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Musterverkäufer, verkaufen falsche Eindrücke, &lt;br /&gt;Trinkgeldversprechende Augen für die Bedienung und amerikanische Ausdrücke, &lt;br /&gt;Fessle Engel an die Bar, mit süßen Martinis und ihrem Charm &lt;br /&gt;Hängen sie an jedem Wort und jedem Arm &lt;br /&gt;Senken ihre Nasen auf die besten Striche &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;7)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; &lt;br /&gt;Und den billigsten Wein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die offenherzigen Jungen, &lt;br /&gt;Sie tragen ihre Liebesbezeugungen zur Schau für &lt;i&gt;ihre&lt;/i&gt; Verbrechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Herren hinter dem Vorhang(LORDS OF THE BACKSTAGE)&lt;/h3&gt;Ein Liebeslied ohne Gültigkeit, täuscht vor, das Du mir nie viel bedeutet hast. &lt;br /&gt;Starr, ein Valiumkind, gelangweilt von bedeutungslosen Konflikten, &lt;br /&gt;Ein einsamer Lichtstrahl, Diamanten gefangen in schwarzem Eis, &lt;br /&gt;Ein Spiegel, an weißen Strichen &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;7)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; zersprungen. &lt;br /&gt;Ich wollte nur das Du die erste bist, &lt;br /&gt;Ich wollte nur das Du die erste bist, &lt;br /&gt;Asche brennt, brennt, &lt;br /&gt;Asche brennt, brennt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Lebensstil ohne Vereinfachungen, trotzdem erbitte ich keine Sympathien &lt;br /&gt;Sprich, wir konnten niemals sprechen, getrennt durch alles, was zwischen uns lag &lt;br /&gt;Ein Herr hinter dem Vorhang, eine Kreatur des Wortes &lt;br /&gt;Ich bin so weit draußen und doch so tief drin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte nur das Du die erste bist, &lt;br /&gt;Ich wollte nur das Du die erste bist, &lt;br /&gt;Brücken brennen, brennen, &lt;br /&gt;Brücken brennen, brennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Unübersichtlicher Bogen(BLIND CURVE)&lt;/h3&gt;&lt;h4&gt;i) Gesang im Blutlicht(VOCAL UNDER A BLOODLIGHT)&lt;/h4&gt;Letzte Nacht, sagtest Du, war ich kalt, unberührbar &lt;br /&gt;Ein einsames Stück Aktion, aus einer fernen Stadt, &lt;br /&gt;Ich möchte nur gern frei sein, ich bin glücklich einsam zu sein. &lt;br /&gt;Kannst Du nicht fernbleiben ? &lt;br /&gt;Laß mich mit meinen Gedanken allein ! &lt;br /&gt;Nur ein Ausreißer, nur ein Ausreißer &lt;br /&gt;Ich rette nur mein &lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt;. &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;8)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;ii) Vorübergehende Fremde(PASSING STRANGERS)&lt;/h4&gt;Ausgestreckt unter einer Kette aus Karnevallichtern, &lt;br /&gt;Kalter Mond, festgehalten am Firmament der Nacht. &lt;br /&gt;Ich bin zu müde zu kämpfen. &lt;br /&gt;So, jetzt sind wir vorübergehende Fremde an einzelnen Tischen, &lt;br /&gt;Noch versuchend hinüber zu kommen, &lt;br /&gt;Noch versuchend Liebeslieder für vorübergehende Fremde zu schreiben, &lt;br /&gt;All diese vorübergehenden Fremden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese glänzenden Lügen, all diese glänzenden Lügen, &lt;br /&gt;Funkeln um die Wette mit der feuchten Tusche auf dem Papier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;iii) Mylo(MYLO)&lt;/h4&gt;Ich erinnere mich an Toronto, als Mylo dorthin ging &lt;br /&gt;Und wir saßen am Telephon und weinten &lt;br /&gt;Ich habe mich niemals so alleine gefühlt, er war der erste von uns &lt;br /&gt;Einige von uns gingen in brennender Unbekanntheit &lt;br /&gt;Einige von uns gingen im Dunst der Öffentlichkeit &lt;br /&gt;Der Preis der Unverschämtheit, der Startpunkt allen Wahnsinns &lt;br /&gt;Wieder ein &lt;i&gt;Holliday Inn&lt;/i&gt;, ein anderes vorübergehendes zu Hause &lt;br /&gt;Und ein Interviewer bedrohte mich mich dem Mikrofon, &lt;br /&gt;&lt;i&gt;" Sprechen sie, erzählen sie mir ihre Geschichte! " &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;Also sprach ich über Bewußtsein und ich sprach von Schmerzen &lt;br /&gt;Und er schaute aus dem Fenster, und es begann zu regnen, &lt;br /&gt;Ich dachte, vielleicht bin ich schon verrückt &lt;br /&gt;Also griff ich zur Flasche und er griff zur Tür, &lt;br /&gt;Und ich nahm die Schlaftabletten, die auf den Boden gefallen waren, &lt;br /&gt;Und mich einluden zur gewöhnlichen Unzüchtigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;iv) Peripherer Spaziergang(PERIMETER WALK)&lt;/h4&gt;&lt;i&gt;Es würde unglaublich sein wenn wir all die &lt;br /&gt;Male zurückverfolgen könnten, die wir hier waren, &lt;br /&gt;All die Umstände, &lt;br /&gt;Verschwendet, niemals wurde ich so verschwendet, &lt;br /&gt;Noch nie war ich so weit draußen. &lt;br /&gt;Pheripherer Spaziergang &lt;br /&gt;Da ist eine Präsenz, hier &lt;br /&gt;Die ich fühle, sie könnte uralt gewesen sein, &lt;br /&gt;Sie könnte mystisch gewesen sein. &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Eine Präsenz, &lt;br /&gt;Ein Kind, mein Kind, &lt;br /&gt;Meine Kindheit, verlorene Kindheit, &lt;br /&gt;Gebt sie mir zurück, gebt sie mir zurück. &lt;br /&gt;Eine Kindheit, die Kindheit, &lt;br /&gt;Oh bitte, gebt sie mir zurück ! &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h4&gt;v) Bewußtseinsschwelle(THRESHOLE)&lt;/h4&gt;Ich sah eine Kriegerwitwe in einer Schnellwäscherei &lt;br /&gt;Die Erinnerungen von den Kleidern ihres Mannes abwaschend. &lt;br /&gt;Sie hatte Medaillen auf einen schäbigen Mantel gesteckt &lt;br /&gt;Einen Kloß in ihrem Hals und Friedhofsaugen. &lt;br /&gt;Ich sehe Konvoys den Rand westdeutscher Autobahnen entlangkriechen, &lt;br /&gt;Einen Krieg anzufangen versuchend. &lt;br /&gt;Um das letzte Ergebnis richtigzustellen &lt;br /&gt;Oh, ich kann das nicht länger ertragen ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe schwarze Fahnen auf Fabriken, &lt;br /&gt;Suppenkellen vergiften die Lippen der Armen. &lt;br /&gt;Ich sehe Kinder mit durchtriebenem Blick &lt;br /&gt;Bestimmt für den Raub in den Gassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessiert das irgendjemand ?, ich kann das nicht länger ertragen ! &lt;br /&gt;Sollten wir Aufwiedersehen sagen ? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe Priester, Politiker? &lt;br /&gt;Helden in schwarzen, hautengen Plastikanzügen, &lt;sup&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href=""&gt;9)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt; unter Nationalflaggen &lt;br /&gt;Ich sehe Kinder mit ausgestreckten Armen flehend &lt;br /&gt;Getränkt mit &lt;i&gt;NAPALM&lt;/i&gt;, hier ist kein Vietnam ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann es nicht mehr ertragen !, sollten wir Aufwiedersehen sagen ? &lt;br /&gt;Wie können wir das rechtfertigen ? &lt;br /&gt;Und sie nennen uns zivilisiert ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Kindheitsende ?(CHILDHOODS END?)&lt;/h3&gt;Und es ward Morgen, &lt;br /&gt;Und ich fand mich trauend &lt;br /&gt;Um eine Kindheit, von der ich dachte, sie wäre verschwunden. &lt;br /&gt;Ich sah aus dem Fenster &lt;br /&gt;Ich sah eine Elster in einem Regenbogen, der Regen war vorrüber, &lt;br /&gt;Ich war nicht allein, ich wandte mich zum Spiegel, ich sah... &lt;br /&gt;&lt;i&gt;Dich, das einst geliebte Kind. &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;Das Kind, bevor sie sein Herz brachen, &lt;br /&gt;Unser Herz, das Herz das ich verloren glaubte &lt;br /&gt;Hey, Du, überrascht ?  Mehr als überrascht ? &lt;br /&gt;Um die Antworten auf Deine Fragen zu finden &lt;br /&gt;Sie standen immer schon in Deinen eigenen Augen. &lt;br /&gt;Verstehst Du, &lt;br /&gt;Das Du zu ihr zurück hättest gehen können, &lt;br /&gt;Aber das würde nur bedeuten, &lt;br /&gt;Alle Problemem, die Du jemals gekannt hast zurückzuverfolgen, &lt;br /&gt;So irreal, &lt;br /&gt;Denn sie muß mit ihrem Leben weitermachen, &lt;br /&gt;Und Du mußt mit Deinem fertigwerden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieh also ein, ich kann alles tun, &lt;br /&gt;Ich bin immer noch ein Kind ! &lt;br /&gt;Denn das einizge was verloren ging, war die Orientierung, &lt;br /&gt;Und ich habe eine neue Orientierung gefunden ! &lt;br /&gt;Es gibt kein Kindheitsende ! &lt;br /&gt;Du bist mein Kindheitsfreund, gib mir ein gutes Beispiel ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hey, Du, Du hast überlebt, &lt;br /&gt;Nun hast Du es geschafft, wiedergeboren zu werden &lt;br /&gt;Im Schatten der Elster. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hast Du verstanden &lt;br /&gt;Das Du hier heraus mußt, &lt;br /&gt;Um das führende Licht des Schicksals zu finden &lt;br /&gt;Brennend in der Asche Deiner Erinnerungen, &lt;br /&gt;Du möchtest die Welt verändern ? &lt;br /&gt;Du hattest resigniert, um als gebrochener Rebel zu sterben, &lt;br /&gt;Aber Du siehst zurück &lt;br /&gt;Und jetzt, hast Du das Licht wiedergefunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du, das einst geliebte Kind, &lt;br /&gt;Ich sehe, das bin ich, ich kann alles tun &lt;br /&gt;Ich bin immer noch ein Kind ! &lt;br /&gt;Denn das einizge was verloren ging, war die Orientierung, &lt;br /&gt;Und ich habe eine neue Orientierung gefunden ! &lt;br /&gt;Es gibt kein Kindheitsende ! &lt;br /&gt;Du bist mein Kindheitsfreund, gib mir ein gutes Beispiel ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Weiße Feder(WHITE FEATHER)&lt;/h3&gt;Damals in '81 ging ich auf die Straße, &lt;br /&gt;Ich fand ein Herz in der Gosse und die Krone eines Poeten. &lt;br /&gt;Ich fühlte unrasierte Küsse und zu Eiszapfen erstarrte Tränen, &lt;br /&gt;Wo war ich nur all die Jahre ? &lt;br /&gt;Ich sah politische Intrigen, politische Lügen. &lt;br /&gt;Ich werde Euch das selbstzufriedene Grinsen &lt;br /&gt;Aus den Augen nehmen ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde Deine weiße Feder tragen, &lt;br /&gt;Ich werde Deine weiße Fahne tragen, &lt;br /&gt;Ich schwöre keine Nationalität zu haben, &lt;br /&gt;Denn ich bin stolz mein eigenes Herz zu besitzen ! &lt;br /&gt;Ich werde Deine weiße Feder tragen, &lt;br /&gt;Ich werde Deine weiße Fahne tragen, &lt;br /&gt;Ich schwöre keine Nationalität zu haben, &lt;br /&gt;Denn ich bin stolz mein eigenes Herz zu besitzen ! &lt;br /&gt;Dies ist mein Herz ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brauchen Eure Uniformen nicht, &lt;br /&gt;Wir haben keine Verkleidungen, &lt;br /&gt;Denn einzeln stehen wir, und gemeinsam wird unser Stern aufgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Alle Kinder) &lt;br /&gt;Wir werden Eure weiße Feder tragen, &lt;br /&gt;Wir werden Eure weißen Fahnen tragen, &lt;br /&gt;Wir schwären keine Nationalität zu haben, &lt;br /&gt;Denn wir sind stolz unser eigenes Herz zu besitzen, &lt;br /&gt;Dies sind unsere Herzen ! &lt;br /&gt;Ihr könnt uns unsere Herzen nicht nehmen. &lt;br /&gt;Ihr könnt unsere Herzen nicht stehlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde nicht davonlaufen, &lt;br /&gt;Ich werde nicht davonlaufen, &lt;br /&gt;Ich werde nie wieder davonlaufen, &lt;br /&gt;Nie wieder ! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;(I'm still a child, forever wild !) &lt;br /&gt;(Ich bin immer noch ein Kind, kann tun was ich will !) &lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="" name="1"&gt;1)&lt;/a&gt;Parkanlage in Edinburg.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="2"&gt;2)&lt;/a&gt;I.O.U. steht für "I Owe You something". Ich schulde Dir etwas.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="3"&gt;3)&lt;/a&gt;Sexuallock- und Duftstoff von Insekten.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="4"&gt;4)&lt;/a&gt;Straße in Edinburg, welche die beiden Schlößer verbindet,eine der großen Touristenattraktionen.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="5"&gt;5)&lt;/a&gt;slyboys, flyboys, wideboys.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="6"&gt;6)&lt;/a&gt;Lothian ist der Regierungsbezirk in dem Edinburg liegt.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="7"&gt;7)&lt;/a&gt;Der Strich ist weiß und aus Kokain.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="8"&gt;8)&lt;/a&gt;Er rettet sich vor sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;a href="" name="9"&gt;9)&lt;/a&gt;Leichensäcke.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-7271832709396740827?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/7271832709396740827/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2011/12/misplaced-childhood-verlorene-kindheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/7271832709396740827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/7271832709396740827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2011/12/misplaced-childhood-verlorene-kindheit.html' title=''/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-6763945794460556866</id><published>2009-12-23T04:55:00.000-08:00</published><updated>2009-12-23T05:04:28.894-08:00</updated><title type='text'>Brief von Aimée an ihre Mama</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_gmxIH0SLRD0/SzIVKnfk0uI/AAAAAAAACSc/LqVKUjMRXPA/s1600-h/Aimee.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_gmxIH0SLRD0/SzIVKnfk0uI/AAAAAAAACSc/LqVKUjMRXPA/s200/Aimee.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Liebe Mama,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;vielen Dank für deinen lieben Brief. Meine Familie und ich haben uns sehrgefreut einmal zu hören wie es dir und meinem Lieblingsbrüderchen geht. Natürlichwünschen wir dir gute Besserung und hoffen alle, das es dir recht bald wiedergut geht, damit Du deine “Fitness-Diät-Spaziergänge” fortsetzen kannst undwieder gertenschlank wirst... ;-)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Hier ist es ganz toll. Ich habe einen totschicken großen Kennel inBordeaux-rot, in dem ich ganz alleine auf einem gemütlichen Kissen schlafe undjede Menge Spielzeug das mir Daniel und Jenny geschenkt haben—das sind diebeiden Kinder, die jeden Tag mit mir spielen und mit mir Gassi gehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Nachdem ich in der ersten Woche jeden Morgen immer zwischen 5:00 und 6:00Uhr wach wurde, weil ich noch so aufgeregt und alles neu war, bin ichinzwischen eine echte Langschläferin geworden. Am Anfang ist der Papa meinerFamilie immer zu mir heruntergekommen, sobald er mich kratzen und rufen gehörthat. Dann hat er schlaftrunken den Kennel aufgemacht und ist dann mit mir inden Garten gegangen. Da sitzt er am liebsten auf seiner Veranda-Schaukel undtrink einen Pott Kaffee.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Am Anfang habe ich immer schön auf die Fliesen im Wohnzimmer „Pipi’’gemacht und auf den Hochfloorteppichen die sich wie eine echte Wiese anfühlen,hab ich ein paarmal mein Geschäft erledigt; da wusste ich ja noch nicht das mandas gar nicht tun darf!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Meine Familie hat aber nie mit mir geschimpft, sie haben dann gesehen, daich immer erst am Teppich schnüffelte um eine schönes Stelle zu finden, unddann haben sie mich in den Garten gesetzt oder sind ein paar Schritte außerhalbdes Hauses zu einer wilden Wiese gegangen, wo ich dann durfte. Die Wiese liegtauf dem Weg in den Wald, wo ich ohne Leine herumlaufen darf. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Mittlerweile bin ich aber stubenrein, wenn ich „Pipi’’ muß setze ich michauf die Matte vor der Gartentür und schaue mich um oder mache kurz “Wuff”; dannkommen entweder Daniel oder Jenny schon angelaufen und rufen “Ich glaube dieAimée will mal raus...!” und dann geh ich in den Garten und tobe ein bisschenherum, suche mir Stöckchen und hab auch schon nach Wühlmäusen gegraben, aber dawaren gar keine...!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Wie gesagt bin ich inzwischen eine Langschläferin. Am Wochenende stehe ichvor 10:00 Uhr gar nicht mehr auf, dann kurz in den Garten zum „Pipi’’ machen.Dann warte ich das Frühstück meiner Familie ab, denn dann gehen sie mit mir inden Wald und nach 2 Stunden bin ich dann ganz schön müde und schnarche erstmaleine Runde. Am liebsten auf einem der Hochflorteppiche, denn die sind einfachsehr gemütlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Unter der Woche, wenn die Kinder in die Schule müssen, holen sie michmorgens als erstes aus dem Kennel und spielen noch eine halbe Stunde mit mir,bevor sie dann Frühstücken und sich fertig machen. Danach gehe ich dann mit demPapa oder der Mama (meistens der Mama) in den Wald.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Ich hatte ja schon von dem Wald erzählt. Da ist es immer ganz toll, es gibtviele Hunde aus der Umgebung. Einmal haben wir sogar einen Riesenschnauzer undeinen normalen Schnauzer getroffen. In dem Wald befindet sich ein kleiner Bachder die Emscherquelle speist, denn da wo ich jetzt wohne, entspringt dieEmscher, lange Zeit der schmutzigste Fluß Deutschlands; der jedoch derzeit re-naturiertwird, auf der ganzen Länge von Holzwickede bis nach Duisburg. Aber hier in HoWi,wo die Emscher entspringt ist sie natürlich noch schön sauber und amEmscherquellhof hier auf unserem Berg, kann man sich sogar taufen lassen, soklar und rein ist das Wasser hier oben!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Und natürlich trinke ich immer erstmal ein paar Schluck aus dem Bach, danngeht es weiter und ich jage die Frösche die sich im Bach zwischen den vielenBaumstümpfen versteckt haben. Daniel und Jenny helfen mir dann bei derFroschjagd, wir sind nämlich ganz dicke Kumpel, wie die hier im Ruhrgebietimmer sagen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Also, liebe Mama ich gehe 3-4 mal am Tag spazieren und habe schon rechtkräftige Muskeln ich kann sogar schon mit dem Papa meiner Familie langeStrecken gehen. Er kauft nämlich immer Zigarren an einer Tankstelle die über 2Kilometer entfernt liegt. Meine beste Hundefreundin heiß Hexe und ist eine Schnauzer-Mischlingsdame,die Freunden von Daniel und Jenny gehört. Wir verabreden uns regelmäßig im Waldund tollen herum.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Unter dem Wald war vor über hundert Jahren mal ein kleines Kohlebergwerk,die Zeche Adler. Davon sind aber nur noch kreisrunde Mulden im Waldboden übrig,die mit Laub der Bäume gefüllt sind und in denen Hexe und ich man tollherumkreiseln können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Nebenan im Haus wohnt Balou, ein riesengroßer Bearded Collie vor dem ichzuerst ganz schön Angst hatte, er ist fast so groß wie ein Pony! Bei unsererersten Begegnung habe ich ihm vor lauter Angst in die Nase gezwickt. Inzwischenaber habe ich keine Angst mehr, sondern ärgere ihn: indem ich zur Tür desNachbarhauses laufe und durch die Scheibe gucke und kurz kläffe, dann kommt Balouangewetzt und bellt immer ganz furchtbar laut, dann haue ich ab und Baloubraucht eine halbe Stunde um sich wieder zu beruhigen...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Neulich hat es geschneit und erst war es echt komisch weich und kalt undnass an den Pfoten, aber dann habe ich die Schneeflocken gejagt und springejetzte durch den tiefen Schnee wie eine Schneekatze. Auf den Gehwegen habe ichdann gelernt das die Pfoten brennen, wenn man auf dem nassen Weg läuft, denn dawurde Salz gestreut. Daher gehe ich jetzt immer auf dem weißen Schneerand, aufden Wegen und wenn ich dann zu Hause bin lege ich mich auf mein Kissen vor denKaminofen mit dem prasselnden Feuer und taue auf...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Einmal bin ich mit meiner Familie auf einen Weihnachtsmarkt gefahren, daroch es sehr lecker aber es gab sehr viele fremde Geräusche, die ich mir nichterklären konnte, als ich dann zu sehr zitterte, hat mich der Papa meinerFamilie auf den Arm genommen und unter seine Jacke gesteckt bis wir wieder amAuto waren. Ich glaube ich schau mir so einen Markt lieber erst nächstes Jahrnocheinmal an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Vorgestern habe ich mich dann bei dem Papa revangiert, er hatte sich denIschiasnerv im unteren Rücken eingeklemmt und trotzdem versucht sich auf seineSchaukel auf der Veranda zu setzen. Das hätte er besser sein lassen sollen.Denn durch die Kälte hat sich sein Rücken noch mehr verzerrt und er musste aufallen Vieren ins Wohnzimmer zurückkrabbeln, wo er sich erstmal auf den Rückenlegen musste, wie eine alte Schildkröte. Das sah sehr lustig aus! ;-)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Dann habe ich ihm erstmal 2 Stunden lang Gesellschaft geleistet und ihm dasGesicht abgeschleckt und mich von ihm kraulen lassen, denn der Rest der Familiewar auf einem Kinderfest und so mussten wir warten bis alle wieder da waren. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;So, ich freue mich schon auf Weihnachten, denn dann kommt ein Baum insWohnzimmer und ich freue mich schon auf den Tannenduft in meinem Kennel, dasist dann so, als würde ich im Wald schlafen! Daniel und Jenny haben auch schoneinen Wunschzettel für mich geschrieben, denn ich bin ja noch nicht in derSchule.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Zu Silvester wird es ein echtes Abenteuer geben. Wir fahren alle mit demAuto zur Nordsee auf einen Bauernhof, in der Nähe von Carolinensiel, wo es 8Katzen, 2 Hunde (davon ein Zwergschnauzer), ganz viele Pferde und Ziegen gibt.Und natürlich eine Pferdebox mit Meerschweinchen und Kaninchen. Ich schreibedir dann wie es da gewesen ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;Jetzt ist aber erstmal Schluß, liebe Grüße an dich und Deine Familie.Frohes Fest und einen guten Rutsch!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Deine AIMÉE&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-indent: 35.45pt;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Comic Sans MS';"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-6763945794460556866?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/6763945794460556866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/12/brief-von-aimee-ihre-mama.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/6763945794460556866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/6763945794460556866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/12/brief-von-aimee-ihre-mama.html' title='Brief von Aimée an ihre Mama'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_gmxIH0SLRD0/SzIVKnfk0uI/AAAAAAAACSc/LqVKUjMRXPA/s72-c/Aimee.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-2140003057280453159</id><published>2009-06-02T15:04:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T09:30:47.493-07:00</updated><title type='text'>Ein Fall für Chicago (1982)</title><content type='html'>&lt;h3&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Salve, Freunde!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="abstract"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Endlich wieder ein Fall für Chicago. Das wurde aber auch Zeit! Gerade sind die Coca-Cola Vorräte des Superdetektives Rick Norman, alias Chicago erschöpft, da bricht das neue Abenteuer auch schon über ihn herein und verwickelt unseren Helden in ein kompliziertes Komplott der übelsten Sorte. Zum Glück fehlen auch die gut gebauten Blondinen nicht, derer sich Chicago, wie üblich entledigt, bevor sie alles durcheinanderbringen und der Fall noch komplizierter werden könnte. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sollte euch diese Story an die ``Super-Thriller'' Parodien des italienischen Romanautors &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Carlo Manzoni&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; erinnert, der liegt übrigens goldrichtig. Sein Bourbon-schlabbernder Superdetektiv &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Chico Pipa&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, (sowie eine gute Flasche Irish Whiskey) standen Pate bei der Erfindung unseres Helden. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Jetzt aber viel Spaß beim Lesen!   &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Vorwort vom 27. Juni 1997 &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;...für H&amp;amp;M &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ein Fall für Chicago&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Der ist aber tot! Mausetot, sogar', denke ich, als mir Leutnant Fröhlich die Bilder des Kadavers in die Hände drückt. 'Doch es ist ein typischer Toter', ärgere ich mich, denn ich mag diese gewöhnlichen Fälle nicht, die sich alle Nase lang ereignen. Ich entschließe mich also den Fall wieder abzugeben, da kommen mir die Worte meiner Vermieterin in Erinnerung. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Ihr Heiligen!' Ich werde mich wohl oder übel mit der Lapalie herumärgern müssen. Außerdem habe ich mir von der Anzahlung schon einen kleinen Cola-Vorrat angelegt, so daß der Zaster bereits zum Teufel ist. Sei's drum! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich fahre fort, die faltige Visage des Kadavers zu studieren, dessen Mund unverschämt weit offen steht. Weiße Reihen blitzender Jacketkronen, eine hübscher als die andere, fallen mir sofort auf und werden irgendwo in meinen grauen Zellen vermerkt. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Ich wußte gar nicht, daß man als Kadaverbeseitiger so gut verdient!?' fällt es mir ein. Doch der schlaksig-lange, rothaarige Typ auf dem Bild in meiner Hand ist (besser: war) selbiges von Beruf. Sein Hals wirkt trotz der überwältigenden Körperlänge gestreckt, was daran liegen muß, daß man ihn an einem Strick hängend gefunden hat. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich lege die Bilder auf den Schreibtisch und nehme mir noch einmal die beiden Zeugenberichte vor. Fröhlich steht neben dem Schreibtisch und sieht mir zerknirscht bei meinem Studium zu. Dabei faltet er das Papier, welches mir offiziell ermöglicht Einblick in die Akten des Morddezernats zu erlangen, geräuschlos immer kleiner zusammen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Wenn er es so klein hat, daß es nicht mehr zu sehen ist, wird er mich aller Wahrscheinlichkeit nach 'rausschmeißen, doch ich habe nicht vor, so lange zu warten. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Die Berichte sind vollkommen unterschiedlicher Natur. Beide Zeugen, ein älteres Ehepaar, sagen teilweise gegensätzliches aus, vor allem, was die Silhouette des flüchtenden Täters angeht. (Einigkeit herrscht in den Aussagen eigentlich nur darin, daß beide einen Sarg für ihre verstorbene Großmutter kaufen wollten.) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Während die Frau beschwört, daß der flüchtende Täter mindestens 2 Meter groß, kleiderschrankartig gebaut und mit glattem Haar versehen war, besteht der männlche Part des Duos darauf, daß der Gewalttäter ein Gnom von höchstens ``eineinhalb Metern'' mit einem Buckel und Schuhgröße 53 gewesen war. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Die eingeleitete Fahndung Fröhlichs Plattfüßer nach einem eineinhalb bis zwei Meter messendem Gnom-Riesen mit glattem Haar und Schuhgröße 53 war ergebnislos verlaufen. Da andere Ermittlungen ebenfalls scheiterten, wurde der Fall ad acta gelegt. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Warum ich mich dann dafür interessiere? Ganz einfach! Spulen wir den Film genau einen Tag zurück... &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich saß also gestern in meinem Büro und hatte es mir gemütlich gemacht. Die Beine lagen überkreuz auf der Schreibtischplatte vor mir, ich manikürte die Fingernägel mit einem spitzen Bleistift und wartete. Wartete auf eine Erleuchtung oder einen Klienten. Denn vor knapp einer halben Stunde hatte mir die Vermieterin meines Büroraums angedeutet, daß ich mich schon mal nach etwas geeignetem umsehen müßte, sollte ich nicht innerhalb einer Woche die Miete, die ich ihr noch schuldete, aufgetrieben haben. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich hatte ihr mein freundlichstes Lächeln geschenkt, doch diese Art von Bezahlung schien dem alten Drachen gar nicht zu gefallen. Also verschwand ich in (noch) meinen vier Wänden und knallte die Tür hinter mir zu. Es war genau dieselbe Tür, auf die in Goldbuchstaben &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Privatdetektei&lt;br /&gt;R i c k    N o r m a n &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;gemalt war, und die jetzt aufgerissen wurde... &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ein verdammt hübscher, blonder Wuschelkopf, anfang zwanzig stürmte herein, rutschte schluchzend in den Sessel mir gegenüber und warf mir dabei ein Bündel 100 Dollar-Scheine zu, das ich gekonnt auffing. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Das war die Art von Kundschaft, auf die ich gewartet hatte! Ich prüfte kurz die Echtheit der Scheinchen. Dann erhob ich mich, setzte mein Sonntagsgesicht auf, schloß die Tür, welche die Hereinstürmende offen gelassen hatte, legte die Hände auf ihre zuckenden Schultern und sprach beruhigend auf meine Retterin ein. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber, aber, was haben wir denn?'' versuchte ich es. Das Schluchzen wurde lauter. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ein so hübsches Mädchen wie Sie, darf sich doch nicht so gehen lassen. Das ist ja wirklich zum Heulen!'' Das Schluchzen wurde noch lauter. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Verdammt noch mal, hören Sie endlich auf mein Büro zu überfluten!'' fuhr ich sie also an und fügte hinzu: ``Ich kann nämlich nicht schwimmen!'' Das wirkte. Sie pfiff ihre Tränendrüsen zurück und blickte auf. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Ihr Heiligen!' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Schulterlanges blond-gelocktes Haar, umrahmte ihr mädchenhaftes Gesicht, dessen volle rote Lippen mich magisch anzogen. Ihre geheimnisvollen grünen Augen blitzten. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Nie werde ich diesen tot-traurigen Blick vergessen, den Sie mir schenkte. Ich mußte mich ehrlich gesagt fest zusammenreißen, um nicht wegen der personifizierten Versuchung, dort vor mir, aus den Latschen zu kippen. Mein Herz setzte jedefalls für ein oder zwei Minuten aus und legte dann einen Doppelschlag zu, um den Rückstand wieder einzuholen. Galant reichte ich ihr mein Taschentuch, damit sie ihre Tränen trocknen konnte. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Danke!'' hauchte sie. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Mein Herz setzte erneut aus... &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Nachdem wir so wohl eine Viertelstunde lang, Auge in Auge gestanden bzw. gesessen hatten (ich konnte natürlich verstehen, daß ein, so gut aussehender Typ wie ich, sie interessieren mußte), kam sie endlich zum Thema. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie sind Rick Norman, nehme ich an?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``In der Tat, mein Fräulein.'' erwiderte ich in bester Laune. Aber Sie dürfen mich ruhig ``Chicago'' nennen, wie alle meine Freunde. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Also gut, Chicago. Wenn Sie dafür ``Helen'' zu mir sagen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay, Helen. Nachdem wir nun die Formalitäten erledigt haben. Wohin gehen wir heute abend zum Essen?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Einen Moment bitte, Mr. Chicago!'' durchkreuzt sie eiskalt meine abendlichen Pläne.``Ich will sie als Privatdetektiv engagieren, nicht als Liebhaber, davon habe ich nämlich zur Zeit die Nase voll.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``So, so.'' Meine Stimme klang dienstlich. Ich setzte mich wieder in meinen Sessel und sagte: ``Na, dann. Schießen Sie los!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Was kam, war eine herzzerreißende Story, die jeden Hollywoodregisseur glatt vom Hocker gehauen hätte. Ihr voller Name lautete Helen York. Sie war als Waise aufgewachsen und hatte nach ihrer Entlassung aus dem Waisenhaus einen Job als Stenotypistin angenommen. Als sich dann ihr Chef an sie heranmachte, hatte sie nicht die Kraft gehabt ``nein'' zu sagen. Sie heiratete, doch das Glück war nur von kurzer Dauer. Kein halbes Jahr später starb ihr Mann an einem Unfall. Danach lernte sie einen gutsituierten Beerdigungsunternehmer kennen und lieben. Dank seines Geldes ermöglichte er ihr, sich ihren schönsten Traum zu erfüllen, nämlich die Schauspielschule in New York zu besuchen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Nun hatte sie dort vor wenigen Tagen erst, ein Brief erreicht, den die Post irgendwie verschlammpt haben mußte, denn er war bereits über einen Monat alt. Ihr wurde mitgeteilt, sie solle möglichst schnell nach Hause kommen, ihr Geliebter sei in seinen Geschäftsräumen ermordet aufgefunden worden. Hals über Kopf, hatte sie das nächste Flugzeug bestiegen und war hierher nach Chicago gekommen. Der Anwalt Yorks sprach ihr sein Beileid aus und übergab ihr das testamentarische Erbe, immerhin eine 6 stellige Summe. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Dann besuchte sie die Polizei, doch alles, was sie in Erfahrung brachte war, daß der Fall als ungeklärt ad acta gelegt wurde, nachdem die Ermittlungen im Sand verlaufen waren. Also hatte sie sich auf die Suche nach einem Privatdetektiv gemacht und mich gefunden. Das war alles. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie haben keinen Verdacht, wer ihrem Freund ans Leder wollte, oder?'' fragte ich in gleichgültigem Ton nach, als sie geendet hatte. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nun, ich weiß natürlich nichts genaues. Um die geschäftlichen Dinge habe ich mich nie gekümmert. Aber einmal hörte Alfred sagen, daß ihm Thomas Wesson, seine Konkurrenz in der 48ten Straße, ganz schön auf den Füßen stehen würde. Doch was das im einzelnen bedeutet...'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sie ließ den Satz offen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das ist zwar nicht viel, aber immerhin schon ein Ansatzpunkt.'' erklärte ich unverbindlich. Die Schlappe von vorhin, wollte mir immer noch nicht so richtig in den Kopf. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sonst keine Verdächtigen?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nein, ich glaube nicht.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay, Mrs. Helen. Ich werde mich um die Angelegenheit kümmern.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Und was die Bezahlung angeht...'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ist das hier mehr als genug!'' fiel ich ihr ins Wort und entlasse sie mit einem ``Wenn Ihnen noch etwas einfällt, rufen Sie mich an.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Als die Tür hinter ihr ins Schloß fiel, ging ich zum Bücherregal und griff hinter die Shakespeare Attrappen, die meinem Büro einen seriösen Touch verleihen. Meine letzte Cola-Dose kam zum Vorschein. Ich riß sie auf, trank, damit meine Denkprozesse in Schwung kamen und warf die leere Dose in den Abfalleimer. Dann verließ ich das Haus, um meinen neuen Fall zu feiern. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;" lang="EN-GB"&gt;Endlich wieder ein Fall für &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:city st="on"&gt;Chicago&lt;/st1:city&gt;&lt;/st1:place&gt;! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich lege die Akten zurück und erhebe mich. Mit einem Satz ist Fröhlich bei mir, legt die Hand auf meine Schulter und schiebt mich mit seinem freundlichsten Lächeln durch die Tür. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Tschüss, Chicago'', sagt er dabei. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Biszum nächsten Mal, Frohlic!'' grinse ich ihn an und mache mich aus dem Staub. Sein Fußtritt verfehlt mich nur knapp. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Draußen, vor dem Polizeigebäude, weht ein warmer Wind die Straße herunter. Das Wetter ist herrlich, sonnig. Die Eisverkäufer haben Hochkonjunktur, während der Absatz in den Hamburgerschuppen stagniert. Ich beschließe, den Weg bis zur 48ten Straße zu Fuß zurückzulegen und marschiere los. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ein grauer Buick hält neben mir am Straßenrand. Eine böse Vorahnung überkommt mich, doch zu spät. Die Hintertür öffnet sich, zwei affenartig behaarte Hände greifen nach mir, bekommen meine Jacke zu fassen und zerren mich in den Wagen. Dort stößt mein Kopf mit einem Sandsack zusammen, so daß plötzlich bunte Lichter vor meinen Augen tanzen. Dann schaltet jemand den Strom ab. Dennoch habe ich die Visage des Schlägers unauslöschlich in meinen grauen Zellen gespeichert. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;" lang="EN-GB"&gt;Er wird es bitter bereuen! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ein lautes Brummen weckt mich. Ich blicke auf, und versuche mir an den Kopf zu fassen, doch ich bin gelähmt. Meine Augen haben sich erst jetzt an das Dämmerlicht, das mich einhüllt gewöhnt. Ich sitze in einem kleinen, quadratischen Raum ohne Fenster und Einrichtung. Ein paar blasse Stellen auf der Tapete zeigen, daß hier früher einmal Bilder hingen, heute hängen nur noch Spinnweben von der Decke herab. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich selbst sitze auf einem Stuhl, von oben bis unten gefesselt, kitschfilmmäßig. Das Brummen ist immer noch da, erst jetzt merke ich, daß es mein Kopf ist, der das Geräusch fabriziert. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich mache ``Psst!'' und er verstummt. Eine Etage über mir geht eine Klospülung. Sie macht jedoch so einen Krach, daß man sie ohne weiteres mit einem zu tief fliegendem Flugzeug verwechseln kann. Ich versuche also mich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren, damit mein Kopf nicht auseinanderfällt. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Mein Blick ruht auf dem Knoten, welcher das Seil, das mich so fesselt, zusammenhält. Irgendwo in meinem Gehirnkasten macht es Klick! Meine grauen Zellen zählen an ihren zehn Fingern ab und kommen zu dem Ergebnis, daß ich diese Art von Knoten bereits kenne. derselbe befand sich nämlich an dem Seil, an dem die Plattfüßer den Kadaverbeseitiger aufgefunden hatten. Mir scheint, ich bin auf der richtigen Spur! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Vor der einzigen Tür des Raumes, mir direkt gegenüber, höre ich tappende Schritte. Der dazugehörige Typ steckt einen Schlüssel in das altmodisch verziehrte Schloß und schließt auf. Die Tür öffnet sich und Sandsack tritt ein. Ich erkenne ihn sofort wieder. Diese Visage mit der windschiefen Nase (anscheined mehrmals gebrochen), den riesigen Segelohren, den Affenpranken und der Schlägermütze auf dem haarigen Schädel, ist unverwechselbar. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Hallo, Kleiner'', sagt er. Dabei grinst er mich zurückgeblieben an. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nett Dich zu sehen, Sandy'', erwiedere ich. ``Könntest du mir nicht eben die Fesseln abnehmen und dich ergeben? Du würdest mir eine ganze Menge Arbeit ersparen und ich wäre bereit, die Sache mit dem Sandsack zu vergessen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sein Grinsen wird breiter. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Kleiner, du gefällst mir. Aber wenn du mich für dumm verkaufen willst, mußt du schon früher aufstehen. Ich bin nämlich nicht blöd!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Wer sagt denn, daß du blöd bist, Sandy? Im Gegenteil, ich finde, wenn du meinen Vorschlag akzeptierst, bist du sogar ausgesprochen schlau!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nichts zu machen, Kleiner. Wenn ich mich gegen den Chef stelle, macht's irgendwann mal Bumm!, und ich liege mit einem Loch im Bauch in der Gosse. Nein, Danke.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber, wer wird denn so pessimistisch sein...'', beginne ich, doch es hat keinen Zweck. Sandsack zieht eine 7.45er und entsichert sie. Dann bindet er mich los, wobei er keinerlei Schwierigkeiten hat, den Knoten, der meine Hände zusammenhält aufzubekommen. Er dürfte mich also verpackt haben, womit der erste Tatverdächtige bereits aufgestöbert wäre. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Hände über den Kopf und vorwärts!'' befiehlt er. Ich füge mich und marschiere durch die Tür. Es geht einen schmalen, dunklen Korridor entlang, dann nach links, wieder in einen Korridor, dann rechts, eine Treppe hoch, nochmal rechts... Nach weiteren Treppen, Korridoren und Abzweigungen stehen wir endlich vor einer Tür. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aufmachen!'' kommt es von Sandsack. Ich öffne also und trete in den dahinterliegenden Raum. Dieser ist hell erleuchtet. Es handelt sich um ein Wohnzimmer mit anschließender Bar. Das ganze ist rechts gemütlich und teuer eingerichtet, also lasse ich mich in einen der riesigen Lederarmsessel fallen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Der Typ an der Bar scheint mein Eintreten nicht wahrgenommen zu haben. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Der Besucher, Chef'', sagt Sandy und schließt die Tür von außen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Gin Tonic, Scotch, Whisky?'' kommt es hinter dem Tresen hervor. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Danke.'' gebe ich zurück. ``Cola pur, wenn sie haben.'' Einen Moment sieht er mich erstaunt an. Sein Gesicht erscheint zeitlos. Das pomadige Haar trägt er glatt zurückgekämmt. Sein schwarzer Nadelstreifenanzug sitzt tadellos. Nur seine hellblauen Augen, fallen irgendwie aus dem Rahmen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Er greift unter die Theke und endlich bekomme ich etwas zu trinken. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Darf ich fragen, wem ich die Ehre meines Hierseins zu verdanken habe und ob Sie ihre Partygäste immer mit dem Sandsack von der Straße auflesen?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie dürfen'', sagt Glitzerfratze und setzt sich mir gegenüber. ``Mein Name ist Thomas Wesson.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Aha!' denke ich bei mir. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Natürlich weiß ich, daß Mrs. York gestern bei Ihnen war Ihnen den Auftrag gab, etwas über den Tod ihres Mannes, Alfred York, herauszufinden. Schade ist nur, daß Sie sich auf den Fall eingelassen haben, denn diejenigen, die hinter dem Mord stehen, werden Sie nie erwischen können.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Er zögert kurz. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Es war das Syndikat!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Verdammt!' durchzuckt es mich. 'Auf was für ein Wespennest bist du denn hier gestoßen?' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Aber ich wäre nicht Chicago, wenn mich diese neue Perspektive abschrecken würde. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie glauben also, daß die Mafia hinter dem Mord steckt?'' frage ich. ``Haben Sie irgendwelche Beweise für Ihre Behauptung?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Eigentlich keine Konkreten. Aber jeder weiß, daß der alte York nie Schutzgebühren bezahlt hat, womit er sich immer brüstete. Man kann daher vermuten, daß er ebenfalls zu den Mafiosis zählte, nicht zuletzt war er italienischer Abstammung. Dann ist es natürlich keine Schwierigkeit mehr zwei und zwei zusammenzuzählen und zu vermuten, daß der alte York bei einer Bandenfehde unter die Räder geriet. Denen ist doch ein Menschenleben ganau soviel wert.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Glitzerfratze schnippt mit den Fingern. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das wäre natürlich eine Möglichkeit'', gebe ich zu. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Was das ganze vielleicht noch erhärtet ist, daß die Geschäftsräume bisher noch nicht weitervermietet wurden und Sie wissen ja, hier auf der 48ten bleiben solche Räume, wegen der guten Lage, nie länger als ein paar Tage leerstehen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Hat denn Mrs. York das ganze nicht geerbt? Das wäre doch eine mögliche Schlußfolgerung, da sie doch erst vor wenigen Tagen von dem Mord erfuhr.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nein, Mr. Norman. Helen, ich meine natürlich Mrs. York, hat nur das Privathaus, sowie sein gesamtes Vermögen geerbt. Der Anwalt des alten York, gibt eine gewisse ``Experimental Corp.'' als Besitzer des Geschäftshauses an. Wenn sie im Telefonbuch nachschauen sollten, diese Firma existiert nicht!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das wäre in der Tat ein Hinweis auf die Vergangenheit von Mr. York. Aber, gestatten Sie mir noch eine Frage. Wie kommt es, daß sie Mrs. York so gut kennen?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nichts ist leichter als das zu klären!'' Sein Zahnpastalächeln ist werbespotreif. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Helen und ich kennen uns schon eine ganze Weile. Ungefähr solange sie beim alten York ist. Wir hatten, sozusagen, ein Verhältnis miteinander.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Tatverdächtiger Nummer zwei', denke ich. 'Sogar mit Tatmotiv.' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Woher wissen Sie aber, daß Mrs. York mich engagiert hat und wie ihr Erbe aussieht?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie hat es mir erzählt. Als sie gestern aus New York kam, fand sie zu Hause natürlich niemanden vor, also kam sie zu mir und weinte sich erst einmal richtig aus.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`So, so.' denke ich. 'Die Rolle 'Entfesselte Tränendrüse' spielt sie also am liebsten.' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Na, dann'', sage ich und erhebe mich. Da fällt mir noch etwas ein. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Warum haben Sie eigentlich Ihren Gorilla losgeschickt, um mich hierherzuholen?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ach, das'', sagt er und sieht mich entschuldigend an. `'Wirklich, ich habe ihm gesagt 'Hole Mr. Norman zu Hause ab und erkläre ihm alles!', aber er muß mich mißverstanden haben. Aber Sie wissen ja, das Personal heutzutage...'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Er erhebt sich ebenfalls und begleitet mich zur Tür. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sandy wird sie nach draußen bringen'', sagt er freundlichst und gibt mir einen Klaps auf die Schulter. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Und vergessen Sie nicht, an dem Fall verbrennen Sie sich die Finger. Wirklich, ich meine es nur gut mit Ihnen. Noch etwas, ich, nun Mrs. York weiß nichts von den Verbindungen, die der alte York besaß. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie sie nicht darauf ansprechen würden.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber natürlich'', grinse ich ihn breit an. ``Bis zum nächsten Mal.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Guten Tag, Mr. Norman.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Die Tür fällt hinter mir ins Schloß. Ich glaube plötzlich eine Frauenstimme aus dem Zimmer hinter mir dringen zu hören. Doch Sandy stolpert beim Gehen ständig über seine viel zu großen Füße und macht so einen Krach, daß man kaum sein eigenes Wort verstehen kann. Das 'geht also auch so', das ich gehört zu haben glaube, würde jedenfalls ins Bild passen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Draußen, auf der 48ten Straße, schlägt mir eine Welle von Verkehrslärm entgegen und bricht sich in meinen Ohren. Doch dieses Geräusch wird jedem, der hier in Chicago geboren ist, bereits mit in die Wiege gelegt, so daß er wohl ohne den Lärm einen Nervenzusammenbruch bekommen oder zumindest unter schweren Depressionen leiden würde. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich stecke jedenfalls die Hände in die Hosentaschen und marschiere schnurstracks zu den ehemaligen Geschäftsräumen des Kadaverbeseitigers Alfred York. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Vorübergehend verlangsamt sich jedoch meine Schrittfrequenz, denn eine ausnehmend hübsche, zweibeinige und dunkelhaarige Biene kommt mir entgegen. Ihre sonst schulterlangen Haare sind zum Pferdeschwanz hochgesteckt, eine Seite wird von einem Kämmchen gehalten. Meine Lieblingsfrisur! Die vollen Lippen, die einen faszinierenden Schmollmund abgeben, das 'nicht zu viel' vom Make up und der dezente Ausschnitt, vermengen sich mit ihren schwingenden Hüften zu einem aufreizenden Gesamtbild. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Nichts für dich, mein Freund', reiße ich mich zusammen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Dann ist sie auch schon an mir vorbeigerauscht, nur die Parfümwolke, die ihr wie ein kleines Hündchen folgt, hüllt mich noch ein, dann ist auch das vorüber. Meine Gedanken sind wieder auf ein anderes Ziel gerichtet. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Dort angekommen, spähe ich durch die großen Geschäftsfenster in deren Auslagen immer noch Kadaverkisten in Eiche, Mahagoni und Ahorn stehen und versuche einen Blick in die Geschäftsräume zu werfen. Was ich sehe gefällt mir gar nicht. Anscheined hat Glitzerfratze mit seiner Vermutung recht gehabt, denn es ist alles noch so, wie es im Polizeibericht gestanden hat. Der Laden scheint nur eben von seinem Besitzer verlassen worden zu sein, für die Dauer eine Hamburgers, oder eine dringende geschäftliche Sache an einem gewissen Örtchen... &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Die Ladentür widersteht genau 2 Sekunden meinen Fähigkeiten mit der, leider überzogenen, Kreditkarte, dann bin ich auch schon dahinter verschwunden. Auf dem Schreibtisch im ersten Raum finde ich ein Schild mit der Aufschrift: GESCHLOSSEN, das ich an die Tür hänge, bevor ich mich den hinteren Räumen widme. Ich durchsuche das Büro, sowie die dahinterliegende Werkstatt, doch es ist nicht auffälliges zu entdecken. Frohlics Spurenverwischer haben gründliche Arbeit geleistet. Nun, ja. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Zuletzt betrete ich das Lager, wo die fertigen Kadaverkisten auf ihre Füllung warten. Fein säuberlich, nach den Holzarten sortiert steht hier eine Kiste auf der anderen bis zu einer Höhe von fast 2 Metern. Sicherungsstützen halten die Stapel aufrecht. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Es ist zu dunkel', ärgere ich mich, 'um zu sehen, ob etwas dahinter ist.' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich mache mich also auf die Suche nach einem Schalter, da ertönt eine schneidende Stimme, welche mich zusammen mit einer Duftwolke erreicht, die mir nicht unbekannt erscheint. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Keine falsche Bewegung, oder ich schieße!'' Gleichzeitig flammt die Lagerbeleuchtung auf und brennt sich hell in meine Netzhäute. Vorsichtig drehe ich mich herum, damit ich der Stimme ins Gesicht schauen kann. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Edelkatzenähnliche, unendlich tiefe, braune Augen fesseln mich. 'Ihr Heiligen!' Es ist die dunkelhaarige Biene, die vorhin noch an mir vorbeigesummt ist. Doch welche Verwandlung hat sie durchgemacht! Ihre Züge wirken gespannt, absolut unfraulich steht sie dort mit einer 45er Magnum in beiden Händen, die auf meinen Bauch gerichtet ist. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich hebe abwehrend die Hände und gehe langsam einen Schritt zurück. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Einen Moment, meine Liebe'', sage ich. ``Weißt Du eigentlich wie leicht so ein Ding losgehen kann? Außerdem hast Du den Sicherungshebel ja gar nicht...'' versuche ich den alten Trick, doch sie zuckt noch nicht einmal mit der Wimper. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Schön langsam umdrehen und nicht vergessen die Pfoten oben zu lassen!'' befiehlt sie. Ich erfülle ihren Wunsch, lasse mich dann aber nach links fallen und rolle mich ab. Leider gelingt mein Manöver, das mich in die Sicherheit eines Mahagoni-Sargstapels bringen sollte, nicht ganz. Ich bleibe mit einem Fuß hängen und reiße zwei der Stützen um, die die umliegenden Stapel aufrecht gehalten haben. Bisher. Jetzt krachen die ehemals oberen Kadaverkisten auf's Parkettt und lassen einen Höllenlärm los. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Angespannt liege ich da. Die Frage, ob die Edelkatze geschoßen hat oder nicht, beantwortet mein Ego damit, daß keine neue Öffnung in meinem Körper verzeichnet ist. Vorsichtig blicke ich auf und sehe, wie Kitty, mich gar nicht beachtend, dorthin starrt, wo eben noch die Sargstapel gestanden haben. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Können wir jetzt endlich mit dem Wild-West aufhören, Kitty?'' lasse ich mich vernehmen. ``Ich bin Privatdetektiv Rick Norman, hier ist mein Ausweis.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Der Lappen fliegt ihr vor die Füße. Sie hebt ihn auf. Ich erhebe mich ebenfalls, und klopfe den Staub von meiner Jacke. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay, Mr. Norman. Wenn wir schon einmal dabei sind. Ich bin Maryett Laugham und arbeite für's FBI.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Mir fallen beinahe die Ohren ab. Sie zeigt mir kurz ihre ID-Karte und gibt mir meinen Lappen zurück. Dann sagen wir unseren Spruch auf. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ihre Agentur hatte ebenfalls einen heißen Tipp eines ihrer V-Männer bekommen, der sie direkt hierher zum alten York führte. Als sie mich sah, dachte sie natürlich, ich sei einer vom Syndikat, der noch vorhandene Spuren beseitigen wollte, also hatte sie kurz entschloßen gezogen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Macht nichts'', sage ich und gebe meiner Stimme einen beruhigenden Klang, ``zum Glück hast Du Deinen nervösen Zeigefinger heute zu Hause gelassen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Wirklich zum Glück für Sie, Chicago! Aber genug palavert, schauen wir uns lieber den Raum an, den Sie durch Ihren Heldensturz sichtbar gemacht haben.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Heldensprung.'' verbessere ich sie gewissenpflichtig und helfe ihr, auch wenn sie abwehrend den Arm hebt, über die kreuz und quer liegenden Kadaverkisten hinweg. Das Schloß ist für meine Kreditkarte zu kompliziert, doch es dauert keine 10 Sekunden und Maryett bittet mich einzutreten. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Der Raum ist dunkel, weil fensterlos. Doch die Lagerbeleuchtung stellt einigermaßen zufriedenstellenden Lichtverhältnisse her. Die Einrichtung wirkt abstoßend: Zementsäcke, Zementschüsseln, Wasseranschluß, Stricke, sowie mehrere Kanister Benzin. Auf dem Boden liegt etwas. Ich hebe es auf. Es ist ein Bootsschein, ausgestellt für Alfred York, Eigner der 'Heavenqueen', ein schnittiges Motorboot, wie ein beigefügtes Bild zeigt. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das wäre dann wohl der letzte Beweis. York hat tatsächlich für das Syndikat gearbeitet. Ich möchte wirklich wissen, wieviele hier ein Paar Zementschuhe verpaßt bekommen haben. Dann ab, mit dem Motorboot auf den Michigansee, Passagiere aussteigen lassen, und wieder zurückfahren. Eine verdammte Schweinerei ist das!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber, aber, Kitty!'' sage ich, wobei ich mit den Fingern an der Wand entlang fahre. ``Wo gehobelt wird, fallen Späne!'' orakel ich geheimnisvoll und grinse. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Wo gehobelt wird fallen Späne?'' wiederholt sie fragend meine Worte. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Dasselbe erlaubte ich mir zu bemerken'', fahre ich geschwollen fort. Mir ist die Sache klar! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Mit ein bißchen Anstrengung, Deines außergewöhnlich hübschen Denkkastens, würdest Du auf dieselbe Idee wie ich kommen. Aber..., nun, ja.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Gib nicht so an, Chicago! Du willst Dich doch nur aufspielen. Für mich ist der Fall klar. York war ein Mafiosi und ist anscheinend bei einer Bandenfehde unter die Räder gekommen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Diese Version kenne ich doch? Warum sind die Menschen nur so phantasielos?' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Dieser Raum sollte erst einaml von der Spurensicherung unter die Lupe genommen werden, dann werden wir weitersehen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay, Schatz'', gebe ich mich scheinbar geschlagen, und ernte einen bitterbösen Blick. ``Lasse aber vor allem den Bootsschein untersuchen. Ich befürchte zwar, daß Yorks Fingerabdrücke drauf sein werden, aber vielleicht solltest Du das Datum genauer untersuchen lassen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Vielen Dank, für den Tipp, Du Angeber!'' sagt sie und verschwindet. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich fahre noch einmal mit dem Finger an der Wand entlang. Dann mache ich mich ebenfalls aus dem Staub. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Auf dem weg zu meinem Büro, bleibe ich noch schnell an einem der Hamburgerstände stehen, um die Konjunktur wiederzubeleben. Unterdessen sind meine grauen Zellen eifrig damit beschäftigt, die verbleibenden Rätsel zu lösen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Dann endlich in meinen eigenen vier Wänden angekommen, klemme ich mich gleich hinter das Telefon und fähre ein interessantes Gespräch mit dem Schauspielinternat, welches Helen York bis vor kurzem besuchte. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Gleich danach rufe ich bei der Mordkommission an, wobei ich die Durchwahlnummer von Leutnant Fröhlichs Schreibtisch benutze. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Es klingelt einmal am Ende der Leitung, dann klefft Frohlic auch schon ins Rohr. Ich gebe meiner Stimme einen hohen Fistelton und sage: &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Hallo! Ist da die Polizei?'' ``Natürlcih ist hier die Polizei, Du Scherzbold! Wer hat Dir eigentlich die Nummer von meinem Schreibtisch verraten, Chicago?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das tut, jetzt nichts zur Sache'', flüstere ich geheimnisvoll, ein wenig verwirrt, weil er mich sofort erkannt hat. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`'Ich wollte Dir nur mitteilen, daß Du heute abend, um viertel nach Acht, mit einem Rudel Greifer beim Privathaus von Thomas Wesson vorbeischauen solltest, aber auf keinen Fall eher! Es werden ein paar Pakete abzuholen sein.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Moment mal, Chicago. Wer sagt mir denn, daß Du nicht...'' Frohlics Stimme verstummt mit einem Mal, als ich den Hörer auf die Gabel zurücklege. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ein weiteres Gespräch, läßt Wesson erfahren, daß ich heute abend um zwanzig Uhr bei ihm eintreffen würde, um ihn über mein Fortschreiten im Fall York zu unterrichten. Ich erfahre, daß Helen ebenfalls anwesend sein wird, was mir nur Recht ist, denn dann habe ich ja schon alle zusammen, die ich brauche. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Doch jetzt erscheint es mir angebracht, nach dem vielen Nachdenken in letzter Zeit, ein kleines Nickerchen zu machen. Ich leere also schnell noch eine Dose, dann sind auch schon die Lampen aus. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Gegen neunzehn Uhr weckt mich eine Höllenmaschine von Wecker derart abrupt, daß ich von der Couch falle. Kaum bin ich in meinen Wagen gesprungen, greife ich auch schon unter den Beifahrersitz und fördere eine Flasche meiner flüssigen Nahrung zutage und leere sie in langen Zügen, damit wäre das Abendessen abgeschloßen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Bevor ich jedoch in die 48te Straße fahre, um dem Geschäftshaus von Glitzerfratze einen kurzen Besuch abzustatten, halte ich noch am Flughafen, wo ich hollywoodmäßig meinen Lappen vorzeige und einige Angestellte auf Trab bringe, dann habe ich auch schon die notwendigen Informationen, die mir noch fehlten. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Das Gebäude, welches das Kadaverbeseitigungsinstitut Wesson &amp;amp; Company beherbergt, betrete ich durch den Lieferanteneingang. Darauf vertrauend, daß Glitzerfratze sich an meinen Termin hält, mache ich mir nicht die Mühe besonders vorsichtig zu sein. Schließlich habe ich eine genaue Zeit vorgegeben, damit ich bei meinem Einbruch die nötige Zeit habe. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Mit der notwendigen Ruhe, durchsuche ich also den Bau, klopfe Wände ab und suche nach verborgenen Türen. Doch das, was mir vorschwebt, kann ich nicht finden. Schließlich stehe ich wieder in dem großen Wohnzimmer mit der ausgedehnten Bar und bin, im Moment wenigstens, ratlos. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Dieser Zustand wird durch ein leises Klicken unterbrochen. Ich fahre herum und sehe in die Mündung von Sandys 7.45er. Seine Gesichtszüge entgleisen, voller Freude mich überlistet zu haben. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Hat der Chef also tatsächlich Recht gehabt.'' sagt er und nickt mir aufheiternd zu. ``Leider ist Mr. Wesson ein wenig zu schlau für Dich, Schnüffler. Aber ich werde Dir zeigen, daß auch wir ein Herz haben.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sein Grinsen wird breiter, als er, mich immer noch in Schach haltend, an einem Barhocker dreht. Gleich darauf verschwindet ein Teil der Wand. Der dahinterliegende Raum ist genau der, den ich die ganze Zeit vergebens gesucht habe. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sandy bedeutet mir einzutreten. Ein Aufbegehren meinerseits wäre sinnlos, also schweige ich. Ich betrete den Raum, dann schließt sich die Tür. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Meiner unbedeutenden Meinung nach dürfte es keine Minute dauern, bis sie sich wieder öffnet. Denn ich habe gerade einen alten Bekannten im Spiegel hinter der Bar erkannt. Ich zähle langsam bis siebenundvierzig, dann gleitet die Wand auch schon zur Seite. In der Öffnung steht, wie zu erwarten, Maryett Laugham! Sandy hat es sich auf dem Boden gemütlich gemacht und träumt süß vor sich hin. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Du machst vielleicht Sachen, Chicago. Läßt Dich einfach so von diesem Riesenbaby übertölpeln.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Zugegeben, aber da ich wußte, daß Du mich beschattetst, Dein rotes Sportcabrio, war ja auch kaum zu übersehen, habe ich natürlich mit Deinem Auftauchen gerechnet.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nun gut, Superman'', sagt sie in versöhnlichem Ton, ``wie geht es weiter?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Zuerst werde ich Dir erklären, warum ich diesen Raum hier'', ich deute mit dem Daumen hinter mich, ``gesucht habe. Wie ich bereits sagte, wo gehobelt wird fallen Späne.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich fahre mit dem Finger die Wand entlang und trete aus dem geheimen Raum heraus auf sie zu und halte ihr den Zeigefinger unter die süße Nase. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Schullehrerhaft frage ich: ``Nun, was siehst Du?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sie spielt mit und antwortet gretchenhaft: ``Staub, Herr Lehrer!'' Da klingelt es bei ihr. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Soll das etwa heißen, daß, als Du dieselbe Übung in Yorks Institut vollzogen hast, keinen Staub am Finger hattest?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Staub schon'', gebe ich zu Antwort, ``aber keinen Zementstaub.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Dann heißt die Lösung des Rätsels also, wo zementiert wird muß auch der dazugehörige Staub zu finden sein. Und ich bin nicht drauf gekommen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Damit erhältst Du in Kombinatorik eine Eins, setzen.'' fahre ich fort. ``Das läßt aber nur einen Schluß zu, hier wurde zementiert, in Yorks Haus nicht. Logische Schlußfolgerung, das ganze war eine Falle mit falschen Indizien.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Apropos Indizien'', sagt sie, ``der Bootsschein ist analysiert worden, und was meinst Du, was die Spezialisten herausgefunden haben?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das der Bootsschein echt, aber die Unterschrift gefälscht ist und zurückdatiert wurde'', sage ich in gleichgültigem Ton. ``War ja auch zu erwarten, warum sollte ein Stück echt sein, wenn alles andere nur Attrappe war?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Also, ich glaube ich muß wirklich noch einmal auf die Schulbank'', sagt sie, wobei sie eifrig bemüht ist, den bewundernden Ton aus der Stimme zu streichen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber eins weißt Du noch nicht'', triumphiert sie, ``Was meinst Du, ist auf einer Ausschnittsvergrößerung des Photos zu sehen?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ägypten?'' versuche ich es. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Dummer Kerl! Nein, Helen York.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Schön'', sage ich und greife mir Sandy. Es wird Zeit zu gehen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Was ist denn jetzt schon wieder?'' verzweifelt sie fast. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ich habe gleich ein Rendez-vous mit Wesson und Helen und keine Zeit mehr für weitere Erklärungen. Folge mir unauffällig.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sie sieht, das ich es ernst meine und unterwirft sich vorläufig meinem Diktat. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Unten im Flur warte ich solange, bis sie das Abschleppseil aus dem Wagen geholt hat, womit ich Sandy zu einem netten Paket verschnüre. Dann darf er im Kofferraum meines Wagens platznehmen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Als Maryett und ich am Ziel eintreffen, ist es schon fast acht Uhr, mir bleibt noch eine Viertelstunde, den Fall aufzuklären. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Der Butler, ein in Ehren ergrauter Herr, mit Messerkampfnarbe, öffnet. Bevor er noch ein Wort sagen kann, zum Beispiel, daß Glitzerfratze nur eine Person erwarte, schiebe ich ihm auch schon meine Visitenkarte zwischen die Zähne, setze ihm mit einem ``Vielen Dank, aber wir finden uns selbst zurecht!'' meinen Hut auf. Doch der ist ihm eine Nummer zu klein. Also klopfe ich vorsichtig mit der Faust oben auf und passe ihn an. Ohnmächtig und für eine Weile auf Eis gelegt, sinkt er schlaff in Maryetts Arme, so daß ich fast neidisch werde. Derart nahe waren sie und ich ja noch gar nicht, aber ich träume. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Pass auf, und warte hier bitte'', sage ich. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay, Chicago.'' sagt sie und blinzelt mir aufmunternd zu. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Im ersten Stock betrete ich das Wohnzimmer, welches in den Ausmaßen einem Baseballfeld ähnelt. Alles ist vorhanden, was man sich denken kann. Eine riesige Bar, ausgedehnte Sitzflächen, Kristall en masse und jede Menge Hydrogemüse. In dem gekachelten Kamin, könnte ohne Probleme ein 'Elch am Stiel' gegrillt werden. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;In einem der Sitzmöbel entdecke ich Helen und Glitzerfratze bei intensiver Mund-zu-Mund-Beatmung. Ich klopfe also vernehmlich gegen den Holzrahmen der Tür, in der ich stehe und schrecke sie damit auf. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Die Feuerwehrübung ist beendet! Guten Abend allerseits.'' beginne ich. ``Ihr Butler war so freundlich mir zu zeigen, wo ich mich einfinden sollte.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Guten Abend, Mr. Chicago'', schallt es mir in Stereo entgegen. Dann in Mono: ``Darf ich Ihnen einen Drink anbieten? Cola pur war es doch, nicht wahr?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie ersparen mir die Bitte'' sage ich einschmeichelnd. Dann lasse ich mich auch schon in eines der Sesselungetüme sinken. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Helen eröffnet das Spiel. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sind Sie mit ihren Ermittlungen, denn schon so weit vorangekommen, daß diese Zusammenkunft nötig wurde?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Doch, das kann man sagen'', erkläre ich gewichtig. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Darf man erfahren, worauf Sie sich da stützen?'' fragt Glitzerfratze. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie dürfen'', bekommt er zu Antwort. ``Doch zuerst eine Frage, Mrs. York. Besitzt oder besser besaß ihr Mann jemals ein Motorboot?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ein Motorboot?'' wiederholt sie erstaunt. Dem Klang ihrer Worte entnehme ich, daß sie tatsächlich verblüfft ist. ``Aber nein, auf keinen Fall! Wie kommen Sie eigentlich darauf?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nun'', setze ich an, ``Als ich die Geschäftsräume Ihres Mannes einer eingehenden Untersuchung unterzog, fand ich dabei ein kleines, gut getarntes Hinterzimmer, dessen Ausstattung mich davon überzeugte, in ein Wespennest getappt zu sein. Das Equipment wurde eindeutig dazu benutzt, lästigen Zeitgenossen Zementschuhe zu verpassen, um sie dann im Michigansee im wahrsten Sinne des Wortes 'untertauchen' zu lassen. Weiterhin fand ich einen Bootsschein, ausgestellt auf Ihren Mann, Sie werden zugeben, eine merkwürdige Sache. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Helen springt auf und fährt mich zornig an. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Soll das etwa heißen, Alfred sei ein Verbrecher gewesen? Das ist ja wohl eine unbeschreibliche...'' An dieser Stelle fehlt eine Seite im Drehbuch und sie sucht nach Worten. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sauerei!'' suffliere ich ihr. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Auch Glitzerfratze hält es nicht mehr auf seinem Sitz. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ich habe Ihnen doch gesagt, Sie sollen Helen nicht mit der Vergangenheit ihres Mannes belasten!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Die Partie wird im Stehen weitergespielt, also erhebe auch ich mich und fahre mit meinen Ausführungen fort. Mein Plan ist nicht voll aufgegangen. Ich sehe zwar, daß es in Helens Gesicht arbeitet, aber sie hält sich zurück. Um die Stimmung etwas anzuheizen, ziehe ich das nächste As aus dem Ärmel. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Warum regen sie sich eigentlich so auf, Helen? Zu Ihrem Freund hatten Sie doch schon zu seinen Lebzeiten nicht das allerbeste Verhältnis, dafür spricht wohl die Liebelei, die Sie mit Mr. Wesson anfingen. Sollte hinter diesem versteckten Raum mehr stecken, als das von mir Vermutete?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ich weiß nicht was Sie meinen könnten, Chicago'', gibt sie giftig zurück. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Erklären Sie sich und dann verschwinden Sie, Mann!'' sagt Wesson, weil er es für seine Kavalierspflicht hält. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Also, gut'', fahre ich fort. ``Dem Bootsschein beigefügt, war ein Bild des Motorbootes 'Heavenqueen', das angeblich Ihrem Mann gehörte. Wie kommt es, daß eine Ausschnittsvergrößerung Sie, Helen an Bord des Schiffes zeigt?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Touche. Sie explodiert förmlich und schleudert Wesson ein `'Du Schwein!'' an den Kopf, der daraufhin sichtlich bemüht ist Haltung zu bewahren. Dennoch schwenkt er jetzt auf der ganzen Linie um. Ein anderer Wesson kommt zum Vorschein. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Er spielt den Verwirrten! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber Liebling'', sagt er, ``wenn Du wirklich auf dem Boot warst, dann hast Du mich am Ende mit dem alten gemeinsame Sache gemacht und mich nur benutzt.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Oh, Du gemeiner, hinterhältiger...'', braust Helen auf. Meine Stimme schneidet ihr das Wort ab. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Genug mit dem Theather, meine Herrschaften! Bemühen Sie sich nicht weiter. Setzen Sie sich und hören mir zu, ich bin noch nicht fertig!'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Obwohl den beiden der Haß ins Gesicht geschrieben steht, befolgen sie meinen bewußt autoritär gehaltenen Ratschlag. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie beide wissen nun, was sie voneinander zu halten haben. Jeder von Ihnen hat versucht den anderen aufs Kreuz zu legen, das Problem, das sie dabei bekommen haben, ist genau 1.85 Meter groß und steht vor Ihnen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich deute mit dem Finger auf mich. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Sie, meine liebe Mrs. York, konnten natülich nicht ahnen, als sie mich engagierten, daß ich nicht jener dumme, geldgierige, kleine Privatdetektiv bin, für den Sie mich hielten, und den sie gesucht haben. Sie waren niemals wirklich daran interessiert den Mörder Ihres Mannes zu finden. Warum, werde ich Ihnen gleich erklären'', sage ich in Richtung des verblüfften Wesson. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Doch zunächst zu Ihnen, Mister. Sie sind Eigner der 'Heavenqueen' und ebenfalls der Besitzer der Zementschuhfabrik, die sie mit Sandy beim alten York aufgebaut haben. Ein wirklich feiner Plan, den sie sich da ausgedacht haben.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Was erlauben Sie sich eigentlich?'' begehrt er auf. ``Wer gibt Ihnen das Recht...?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ich mir selbst'', beantworte ich seine Frage. ``Sie haben diese falsche Spur gelegt, um von Ihren eigenen Aktivitäten abzulenken. Sie brauchen gar nicht zu leugnen, Sandy hat vorhin bereits gesungen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Wesson starrt auf die Tischplatte, als wolle er jeden Moment hineinbeißen. Doch er behält die Kontrolle. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``In Ihrer Eigenschaft, als V-Mann des FBI standen Sie schon lange in Verdacht selber krumme Geschäfte zu machen, also brauchten sie jemanden, dem sie den Dreck unterschieben konnten. York kam Ihnen da gerade recht und besonders seine Frau, die sofort auf Ihre Glitzerfratze reinfiel, so glaubten sie zumindest. Sie erhielten von Helen Informationen und liessen York dafür keine Schutzgebühren zahlen. Als sie alles beisammen hatten, töteten sie York und bauten mit Sandy die Indizienattrappen ins Spiel ein. Dann riefen Sie Ihren Kontaktmann an und gaben ihm den Tipp sein Verein solle doch mal beim alten York vorbeischauen, in der Hoffnung die Attrappen würden gefunden und der Verdacht fiele auf York.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nicht schlecht, Chicago, nicht schlecht'', unterbricht Wesson meinen Vortrag. Sein Gesicht zeigt trotz der verfahrenen Lage einen Hoffnungsschimmer. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Aber wie soll ich den alten York umgebracht haben? Für die Tatzeit habe ich ein hieb- und stichfestes Alibi. Ich war nämlich Gast in einer Talkshow, die zur gleichen Zeit live im Fernsehen übertragen wurde.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sein Zahnpastalächeln geht mir wahnsinnig auf den Zeiger. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Das habe ich zwar nicht gewußt'', gebe ich zu. Doch das ist für den Mord auch nicht von Interesse. Wo waren Sie, während der Tatzeit, Mrs. York?'' wende ich mich Helen zu. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ihr Gesicht ist zu einer Maske verkniffen. Haß und Wut fördern ihr wahres ich zutage. Sie bleibt stumm. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nun, ich werde Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Haben sie eigentlich Ihren Gibs noch?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Das ist zuviel. Sie erkennt, daß ich es weiß, daß ich Herr der Lage bin und das verträgt sie nicht. Zuviel ist in dieser kurzen Zeit auf sie eingestürmt, die Enttäuschung von Wesson, meine scheinbare Allwissenheit. Wenn sie gewußt hätte, daß alles nur waghalsige Kombinationen mit einem Schuß Bluff gewesen ist, würde sie sicher nicht so handeln, doch es kommt, was ich vermutet habe. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sie springt auf, ihre Handkante zuckt vor und trifft Wesson in Schläfenhöhe. Bevor sie weiteres Unheil anrichten kann, bin ich heran. Doch ich glaube mich zu sicher, versuche sie in den Schwitzkasten zu nehmen, doch sie knallt mir die Ellebogen in die Nieren und läßt mich abtropfen, wie einen nassen Sack. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;`Au, warte!' schießt es mir durch den Kopf. Ich springe auf und hechte nach Ihren Beinen, doch bevor ich zugreifen kann, springt sie hoch und ich knalle der Länge nach auf den Boden. Sie landet auf meinem Rücken. Ihre Absätze drücken mir ein oder zwei Rippen ein. Zum Glück ist sie nicht auf meiner Wirbelsäule gelandet. In meiner Wut, gelingt es mir mich zu erheben und zur Tür zu wanken. Unten fällt ein Schuß. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich schleppe mich zur Tür und sehe Maryett mit qualmendem Revolver vor Helen stehen, die sich das Loch in ihrem rechten Oberschenkel zuhält. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Paß auf!'', rufe ich ihr zu. ``Die ist schlimmer als eine Kobra.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Keine Sorge, Chicago,'' erwidert sie lächelnd. ``Auf Blei kauen selbst Kobras eine ganze Weile.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Ich schüttle lachend, wenn auch ein wenig schmerzverzerrt den Kopf. Ein paar Sirenen ertönen und verkünden die Ankunft der Kavalerie. Nur wenige Minuten später fällt Frohlics Plattfüßerrudel am Ort des Geschehens ein. Es herrscht geordnetes Chaos, als der ohnmächtige Wesson, sein Butler und die Kobra in Stahlarmbändern abgeführt werden. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Was ich immer noch nicht kapiere ist, wie Du wissen konntest, daß Helen York ihren mann selbst umgebracht hat.'' Frohlic sieht mich unentschieden dann. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Na, gut'', lasse ich mich gnädig herab, ``jetzt noch einmal für die Landbevölkerung zum Mitschreiben.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Bevor ich diese Diffamierung fallen lasse, habe ich mich natüprlich außerhalb Frohlics Beinweite gebracht, der sich auch gleich mit einem ``Was soll das denn heißen?'' seine nicht vorhandene Autorität rauskehrt und sich kriegerisch umblickt. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nichts, nichts'', beschwichtige ich ihn. ``Wie du weißt, habe ich bei der Schauspielschule angerufen, an der Helen Unterrricht erhielt. Nun, die Leiterin erlaubte mir ein paar Fragen und ich erfuhr daß Helen zwei Tage bevor der alte York ermordet wurde, einen Sportunfall hatte, sie brach sich den Fuß beim Karatetraining. Darufhin meldete sie sich krank, um zur Genesung für ein paar Tage nach Hause zu fahren.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ich wußte gar nicht, das Schauspieler in fernöstlichen Kampfsportarten ausgebildet werden'', wirft Frohlic ein. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Werden sie auch nicht'', beantwortet Maryett an meiner Stelle. ``Aber es wird gern gesehen, wenn die ausyzubildenden Schauspieler die unterschiedlichsten sportlichen Disziplinen beherrschen. Helen York beschränkte sich hierbei auf Marshall Arts, wie Karate, wie Chicago über die Leiterin der Schule herausfand.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Genau,'' sage ich und fahre fort. ``Als ich das erfahren hatte, wußte ich, das Helen zur Tatzeit in Chicago gewesen ist. Das Tatmotiv war offensichtlich. Natürlich das Geld des alten York, and das er, wie wir inzwischen wissen, durch illegale Schmugglergeschäfte gelangte. Nur fragte ich mich, wie wurde Alfred York erledigt? Wie hat es Helen geschafft, die Kopf in die Schlinge zu bekommen? Diese Frage spukte mir eine ganze Weile im Kopf herum, genauso wie die Frage, warum sie mich engagiert hat, obwohl sie ihn doch selbst umgebracht hat? Nun, letzteres war ja ziemlich einfach zu beantworten, nachdem ich die freundliche Begegnung mit Glitzerfratze gemacht hatte. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Sie hoffte, daß ich durch meine Nachforschungen, die Polizei auf die Aktivitäten von ihrem Ex-Geliebten aufmerksam machen würde, um ihn loszuwerden. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Auf das andere kam ich erst später. Man darf den Mord nicht als Gesammtes sehen, hier liegt der Hund nämlich begraben. Der Mord war eben nicht wie folgt geschehen: Kopf in die Schlinge und dann an dem Balken hochziehen, wozu zweifellos eine ganze Menge Kraft vonnöten ist, so daß praktisch jede Frau von vorn herein als Täter ausscheidet. Da aber der Körper des Toten außer dem Genickbruch und den Würgemalen am Hals keinerlei Verletzungen aufwies, zum Beispiel durch Bewußtlosschlagen, mußte der Genickbruch eben vor dem Aufknüpfen verursacht worden sein! Und schon wendet sich das Bild. Was vorher unmöglich schien ist jetzt ganz einfach. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Helen, der ich die erste Methode trotz allem nicht zutraue, konnte ihrem Ex zunächst mit einem gezielten Handkantenschlag das Genick gebrochen haben und dann einen Selbstmord vortäuschen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Selbstmord...?'' fährt Frohlic mich an. ``Und der flüchtende Täter?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``War niemand anders als Sandy, der sich wahnsinnig erschreckte, als er, nachdem er die Indizienattrappe aufgebaut hatte, aufeinmal vor dem hängenden York stand.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Verständlichicherweise'', nickt Maryett mir zu. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay'', sagt Frohlic und grinst spitzbübisch. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Helen hatte ein Tatmotiv und die Gelegenheit, trotzdem muß sie es nicht gewesen sein. Warum aber war es nicht Sandy?'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Nein.'' erwiedere ich bestimmt. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Wesson, und damit Sandy fallen von vornherein flach.'' führt Maryett weiter aus. ``Wesson stand als unser V-Mann schon lange unter Verdacht und wußte davon. Er war darauf bedacht alles auf den Schmuggler Alfred York abzuwälzen. York mußte also wenigstens noch solange leben, bis sich unser Verdacht gegen ihn erhärtet hätte. Erst dann konnte Wesson daran denken ihn umlegen zu lassen.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``York ist also für Wesson zu früh gestorben'', schließt Frohlic messerscharf. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Richtig.'' bestätige ich ihn. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Fabelhaft, einfach fabelhaft, mein lieber Chicago. Ich werde Ihre Mitarbeit in meinem Bericht lobend erwähnen'', meint Frohlic gönnerhaft lächelnd, erhebt sich und führt Maryett und mich zur Tür. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Macht's gut'', sagt er strahlend. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Auch wir verabschieden uns mit freundlichem Lächeln. Die Tür fällt hinter uns ins Schloß. Frohlics Zusatz ``Aber nicht zu oft'', den er sich in den Bart brabbelt hören wir beide nicht mehr. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Draußen empfängt uns die Atmosphäre einer lauen Sommernacht. Ein sanfter Wind weht Chicagos Straßen herunter, die Welle des Verkehrslärms ist zu dieser Zeit zu einer sanften Woge verebbt. Wir besteigen ihren Wagen. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Glaubst Du, daß er alles verstanden hat?'' lenkt Maryett ab. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Wenn er sich Mühe gibt, glaube ich schon'', antworte ich. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Maryett...?'' Ich sehe sie an. Wenn nur diese Augen nicht wären. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Du weißt was ich Dich fragen will, nicht wahr?'' frage ich. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Ja, aber, laß es uns vergessen, Chicago.'' &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;``Okay'', sage ich und grinse unsicher. Ich beuge mich zu ihr hinüber und küsse Sie zärtlich auf die Wange. Dann steige ich aus und winke ihr nach, bis ich die Rücklichter nicht mehr erkennen kann. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h3 style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;" lang="EN-GB"&gt;E N D E&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;  &lt;hr size="2" width="100%" align="center"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;h3&gt;&lt;a name="SECTIONREF"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Lesefutter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1978, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der Finger im Revolverlauf&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Ti Spacco Il Muso, Bimba&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1980, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Das MG im Dekolleté&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Con Un Bacio Ti Brucio&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1981a, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Einen Schlag auf den Schädel, und du bist eine Schönheit&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Un ColpoIn Testa, E Sei Più Bella, Angelo&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1981b, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Kein Whiskey unter Wasser&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Ti Faccio Un Occhio Nero E Un Occhio Blu&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1982, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Jetzt regnet's Ohrfeigen&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Che Pioggia Di Sberle, Bambola&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1983a, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Blut ist kein Nagellack&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Io, Quella La Faccio a Fette&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1983b, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der tiefgekühlte Mittelstürmer&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Un Calcio Di Rigor Sul Tuo Bel Muso&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1984, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der Hund trug keine Socken&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Heyne, München. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Ti Svito Le Tonsille, Piccola!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Manzoni, C.: 1990, &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Haust du mich - hau ich dich&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, Ullstein, Frankfurt/Main. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Ti Faccio Un Occhio Nero E Un Occhio Blu&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. Also muß sich entweder der Heyne Verlag verdruckt haben, oder Ullstein, denn angeblich hieß auch das Original von ``Kein Whiskey unter Wasser'' genauso und die Bücher sind wirklich völlig unterschiedlich! &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/88x31.png" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer &lt;/span&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; lizenziert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; "&gt;Die Personen und Vorgänge, sowie die Namen die in dieser Geschichte verwendet wurden sind fiktiv und jede Ähnlichkeit mit Namen, Charakter oder Biographie jedweder Person ist rein zufällig und unbeabsichtigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px; "&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small; "&gt;Copyright © 1982, 1984, 1996, 1997. Alle Rechte vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-2140003057280453159?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/2140003057280453159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/06/ein-fall-fur-chicago-1982.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/2140003057280453159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/2140003057280453159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/06/ein-fall-fur-chicago-1982.html' title='Ein Fall für Chicago (1982)'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-6412645779059235676</id><published>2009-06-01T13:00:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T09:29:18.509-07:00</updated><title type='text'>Wahwah-8 (1981)</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Die folgende Story entstand nach einem intensiven Gespräch mit einer Vogelliebhaberin; was auch immer das bedeuten mag...&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Eigentlich durfte es dieses Ding ja gar nicht geben, dachte Wahwah-8 bei sich. Doch gerade eben als er seine alltägliche Kontrollrunde beendete, war dieses Ei aus dem Himmel gefallen und schwebte nun, keine 6 Schläge von ihm entfernt etwa in Sehhöhe. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Wahwah-8 war nun sicher kein Feigling, für gewöhnlich vertrieb er Feinde mit wenigen Hieben aus der Kolonie, aber was sollte er jetzt tun? Angreifen? Hätte das überhaupt Sinn? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Unruhig trat er von einem Fuß auf den anderen und entschloß sich erst einmal abzuwarten. Sehr groß war es ja zum Glück nicht, eher klein, nein, etwa halb so groß wie ein ausgewachsener Fütterer. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Aber Wahwah-8 ließ den Mut nicht sinken, sondern betrachtet das Ei etwas genauer. Warum es nur von Innen heraus so leuchtete? Doch plötzlich verschwand das Leuchten, und ein schwarzer Spalt erschien auf der ansonsten glatt polierten Oberfläche. Er vergrößerte sich zusehends. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Aus dem Dunkel der Öffnung, in die sich der Spalt verwandelt hatte, trat, Wahwah traf beinahe der Schlag, ein Wesen das glatt sein Bruder hätte sein können, wäre da nur nicht dieses merkwürdige zweite Kleid gewesen, das sein Gegenüber von Hals bis Fuß einhüllte, und nur den Kopf freiließ. Das Licht der untergehenden Sonne brach sich reflektierend in diesem merkürdigen Ding. Es schillerte in allen Regenbogenfarben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Langsam schwebte der Fremde aus der Öffnung herab, auf Wahwah zu, wobei er mit dem Kopf die Geste der Unterlegenheit und Freundschaft bedeutete. Wahwah-8 zitterte am ganzen Körper; und das war ihm noch nie passiert! Aber jetzt ließ es sich kaum vermeiden. Sein Verstand sagte ihm, daß es nun an der Zeit wäre zu verschwinden. Doch Wahwah kämpfte tapfer gegen dieses Gefühl an. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Angst! Zum ersten mal in seinem Leben erfuhr er was dieser Begriff zu bedeuten hatte. Oh, natürlich war es keine persönliche Angst; schließlich war er gewohnt zu kämpfen, aber die anderen! Der Rest der Kolonie äre diesem Feind wohl hoffnungslos ausgeliefert, wenn er versagte. Er dachte an sein Frau, seine Kinder, Freund und Bekannte, und riß sich zusammen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;`Nur Mut!' sagte er mehr zu sich selbst, dann griff er den Fremden an. Den Kopf weit von sich gestreckt haltend und wild mit den Flügeln schlagend rannte Wahwah auf den Gegner los. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Er rannte und rannte, doch der Feind kam gar nicht näher!? Wahwah schien buchstäblich auf der Stelle festzukleben. Als er in der nun aufkommenden Verzweiflung an sich herabblickte, entdeckte er ein leuchtend rotes Schemen, welches seine Füße einhüllte, und ihn offensichtlich festhielt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Das war selbst für Wahwah zuviel! Laut und voller Verzeiflung schrie er um Hilfe. Da wurde der fremde Eindringling plötzlich sehr geschäftig. Er holte eine kleinen Kasten hervor und hielt ihn in Richtung Wahwahs. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Dieser glaubte nun endgültig sterben zu müssen und schrie sich fast die Seele aus dem Leib. Nur erschien einfach niemand um ihm zu helfen. Woran das lag, erfuhr er nun endlich von dem Fremden, der merkwürdige Laute ausstieß und dabei immer wieder auf Wahwah deutete. Bis dann plötzlich das folgenden aus dem komischen Kasten drang, den der andere in der Schwinge hielt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Entschuldige bitte, das ich Dich so erschreckt habe! Aber ich mußte Dich einfach dazu bringen ein paar Laute zu äußern, sonst hätte es der Interpreter nicht geschafft meine in Deine Sprache zu übersetzten. Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Mein Name ist Quack.02, ich bin ein Entonier und komme mit meinem Raumschiff,'' er deutete mit der anderen Schwinge hinter sich, ``dem Ei dort drüben, direkt von meinem Heimatplaneten Urnest hierher.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ach, ja. Deine Freunde konnten Dich vorhin nicht hören, weil ich mich genötigt sah einen Schallkompens'O-matic Schirm um uns herum zu legen, denn ich wollte schließlich erst einmal nur allein mit Dir Kontakt aufnehmen.'' erklärte Quack.02. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Wahwah-8 glaubte zu träumen. Interpreter?, Raumschiff?, Entonier?, Schallkompens'O-matic Schirm? Das hier schien nun ein ganz besonders heimtückischer Albtraum zu sein! Und dabei hatte er sich doch dieses Jahr echt zusammengerißen und hatte nicht wieder zuviele Teichgrasblüten gekaut, was erstens von den Alten verboten worden war. Und zweitens halluzinogene Erscheinungen verursachte, was allseits bekannt war. Wurden Wächter wie Wahwah in diesem Zustand auf Posten erwischt, war der Ausstoß aus der Kolonie vorprogrammiert. Doch soweit wollte er es nicht kommen lassen. Die anderen würden ihn sowieso nur auslachen, wenn er ihnen hiervon erzählen sollte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;`Nun, gut' dachte Wahwah bei sich. Schließlich war er bisher aus all seinen Träumen als Sieger hervorgegangen, also beschloß er das Spiel zunachst einmal mitzuspielen. `Mal sehen, was mir meine Phantasie sonst noch zu bieten hat.' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Guten Abend, Quack,'' begann er höflich, ``mein Name ist Wahwah-8, ich wohne hier und bin Wächter unserer Kolonie! Angenehme Wassertemperatur heute!'' Etwas forscher fuhr er fort: ``Ich muß übrigens darauf bestehen sofort losgelassen zu werden!'' `Damit ich Dich endlich verjagen und diesen merkwürdigen Traum verlassen kann,' fügte er in Gedanken hinzu. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Augenblicklich verschwand das Rote von seinen Füßen und wieder versuchte Wahwah den Fremden anzugreifen. Er kam jedoch nur eine halbe Füßbreite weit, dann hielt ihn das rote Schemen erneut fest. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Hmmm,'' machte Quack.02 nachdenklich, ``anscheinend haben die sich bei der Berechnung Eures Intelligenzquotienten ganz schön verhauen. Oder ich habe ein besonders blödes Exemplar erwischt. Aber wollen wir einmal darüber hinwegsehen, und annehmen, das die Jungs von der Galaktischen Entwicklungshilfe GmbH wider einmal ein paar falsche Parameter in ihre Computer gesteckt haben. Sei's drum, schließlich bin ich ohnehin hier, um Eure Intelligenz zu fördern. Fangen wir also gleich damit an.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Quack.02 verschwand kurz im Ei und tauchte diesmal ohne das zweite Kleid wieder auf, dafür aber mit einem länglichen Stock in der Schwinge bewaffnet, an dessen Ende ein blinkende Halbkugel bedrohlich funkelte. Diese näherte sich nun Wahwahs Kopf, und stülpte sich darüber. Wahwah bemühte sich vergeblich den Kopf wegzuziehen, aber das Rote Zeug hüllte ihn inzwischen ganz ein und so war er komplett bewegungsunfähig. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Mit einem Mal schien Wahwahs Kopf zu explodieren, als der Fremde auf einen kleinen Knopf am Ende des Stocks drückte. Es schmerzte fürchterlich! Eine Welle von bisher unbekannten Emotionen schien über ihn hinweg zu rasen und verdeckte kurz die vielen, grellen Lichterscheinungen, die vor seinen Augen Ringelrein tanzten. Wahwahs Intellekt vergrößerte sich von Sekunde zu Sekunde. Er sah Quack.02 an, das Ei, dann rief er sich die Worte in Erinnerung, welche so unverständlich geklungen hatten und--er begriff! Es war doch alles so einfach! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Vor ihm stand offensichtlich ein galaktischer Entwicklungshelfer, der der Galaktischen Entwicklungshilfe GmbH (GEG) angehörte, die irgendwo auf dem Planeten Urnest eine Niederlassung besaß. Von dort war Quack.02 in die Randregionen der Galaxis geschickt worden, wo er unseren Planeten untersuchen sollte. Dieser hatte nämlich deshalb das Interesse der GEG auf sich gezogen, weil hier die Evolution wirre Wege gegangen war, wie man auf eingigen Kartierflügen festgestellt hatte. Statt er Gattung Wahwahs und Quacks waren &lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;andere&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; von der Natur mit Intelligenz versehen worden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Dennoch war man sich in den oberen Gremien der GEG fast einstimmig einig darüber, daß die Avenoiden dieses Planeten nicht völlig ohne Denkvermögen weggekommen sein konnten, also hatte man die Computer angeworfen und eine Weile rechnen lassen. Die Ergebnisse waren ermutigend, und so wurde Quack.02 losgeschickt, auf einen Planeten, bei dem sich die Natur herabgelassen hatte auch einmal &lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;anderen&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; eine Chance zu geben, aus ihrer Intelligenz etwas zu machen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Kurzum, die Laune von Mutter Natur hatte sich inzischen gegen sie selbst gewendet. Diese Wesen wußten einfach nicht was sie mit dem Geschenk anfangen sollten. Statt sich, wie alle anderen Bewohner dieser Galaxis, in den Weltraum zu orientieren, blieben sie auf der planetaren Stufe stehen und nutzten nun ihr Denkvermögen einzig dazu, die Natur (die sie doch derart bevorzugt hatte) zu zerstören, sich auf möglichst viele verschiedene Arten und Weisen gegenseitig umzubringn, und zum kollektiven, planetaren Selbstmord aufzurüsten. Hier sollte nun die Korrektur der GEG ansetzen, indem der Fehler zugunsten der Avenoiden ausgebügelt werden sollte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Dies alles erkannte Wahwah plötzlich in kristallener Klarheit. Er wußte das damit nur die Fütterer gemeint sein konnten, die auch die Landschaft geschaffen hatten, in der nun die Kolonie Quartier bezogen hatte. All dies erkannte er nun. Er sah...Doch er sah den Stein zu spät den einer der beiden Fütterer geworfen hatte, die sich im Schutz der Dunkelheit angeschlichen hatten, um die Nester zu plündern. Der Stein traf Quack.02 am Hinterkopf, und zerschmetterte ihn, worauf er sofort tot zusammenbrach. Die Halbkugel rutschte von Wahwahs Kopf, und er kam frei, denn auch das Rote war plötzlich verschwunden. Halb wahnsinning vor Angst, vergaß er alles, was er eben erst gelernt hatte, und stürzte, wild mit den Flügeln schlagend Hals über Kopf davon. Gegen die Fütterer konnte man ohnehin nichts ausrichten, also warnte Wahwah die anderen nur mit seinen Schreien; und suchte schleunigst selbst das Weite. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Noch während Wahwah Hals über Kopf davonstob, sagte der eine Fütterer zum anderen: ``Ey, Du wolltest sie doch nur erschrecken! Jetzt hast Du gleich eine getötet!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Schrei mich nicht so an, Mann!'' erwiderte der Werfer. ``das war doch bloß 'ne &lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Ente&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Dann vergingen die beiden im automatischen Abwehrfeuer von Quacks Raumschiff, dessen Autopilot natürlich auf derartig tragische Vorkommnisse programmiert war; das Schiff hob den Leichnam Quacks auf, und verschwand mit flammenden Triebwerken im Nachthimmel. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;E N D E&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: -webkit-xxx-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/88x31.png" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer &lt;/span&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; lizenziert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Die Personen und Vorgänge, sowie die Namen die in dieser Geschichte verwendet wurden sind fiktiv und jede Ähnlichkeit mit Namen, Charakter oder Biographie jedweder Person ist rein zufällig und unbeabsichtigt.&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Copyright © 1981. Alle Rechte vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-6412645779059235676?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/6412645779059235676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/06/wahwah-8-1981.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/6412645779059235676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/6412645779059235676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/06/wahwah-8-1981.html' title='Wahwah-8 (1981)'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-3942821543771768436</id><published>2009-06-01T12:33:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T09:28:10.998-07:00</updated><title type='text'>Alarm! (1979)</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Lichter. Dioden. Rot.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Heulen. Sirene. Grell.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Ash schluckte für einen Augenblick, dann hatte er sich wieder in der Gewalt. Alarm!!, ging es ihm durch den Kopf. Unangekündigt. Für einen Moment wandte er seinen Kopf und sah Winston, seinen Schicht-Partner an. Sein Blick prallte zurück, unbeantwortet. Ernstfall? Winston ist cool. Warum ich nicht? Weitermachen! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Die Order kamen über den Bildschirm von Ashs Terminal. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Buchstaben. Zahlen. Blau.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Sein Gehirn nahm die Informationsflut auf, arbeitete daran. Die Decodierungsschoblone in seiner Hand zitterte. Verdammt! Ein paar Sekunden später war der Code geknackt, die Information entschlüsselt und offensichtlich. Ernstfall!! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Winston stand bereits mit seinem Schüssel am Sicherungskasten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Langsam, viel zu langsam ärgerte sich Ash und stand auf. ``Nun mach schon, Richard!'' kam es von Winston. ``Okay, Vick.'' antwortete er, mehr automatisch, als gewollt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Der Schlüssel lag kalt in seiner Hand, brannte... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Einstecken. Plombe. Aufschließen.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Der erneute Schablonenvergleich machte letzte Zweifel hinfällig. Es war ernst! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Ashs Mund war wie ausgetrocknet als er zu seinem Sitz zurückehrte. Ein meilentiefes Loch machte sich in seiner Magengegend breit. Blei lag auf seinen Fingern, als er die Abschußcodes mit den dazugehörigen Koordinaten eintippte... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Moskau... Kiew... Charkow... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Schlüssel. Drehen. Knopf drücken.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Knopf drücken? Ashs Daumen schwebte über dem blutrot pulsierenden Knopf. Wieviele? Hunderte? Tausende? Oder gar -- Millionen? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;M i l l i o n e n ? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Ash wurde schlecht. Er fühlte sich klein und mies. Er blickte sich um. Winston drückte noch immer auf den Knopf. Seine Fingerknöchel zeichneten sich bereits weiß unter der Haut ab... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Drückte. Drückte. Drückte.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Warum ich nicht? Mein Gott, warum kann ich es nicht? Ashs Gedanken kreisten um den kleinen roten Knopf, der so unschuldig blinkte. Drücken? Seine Hand entfernte sich zögernd von dem Ding, das über Leben und Tod entschied. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Schritte hinter ihm. ``Drück, Ash!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Das kalte Metall Winstons entsicherter Pistole bohrte sich befehlend in seinen Rücken. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Es geht nicht. Ich kann es einfach nicht!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Ash drehte sich herum und Winston starrte in tränenerfüllte Augen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Drück den Knopf, Mann!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Es..., es geht nicht, ich...'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Pistole. Knall. Schwarz.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Winston stieg über die Leiche seines Schichtpartners und drückte den Knopf. Er lächelte begeistert. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Lächeln. Unschuldiges Lächeln. Das Lächeln eines Kindes. Das Kind, das Winston einmal gewesen war. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Computerspielend. Untertassen abschießend. Elektronische Feinde zerstörend. Seinen besten Freund innig liebend - seinen Homecomputer... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Später, eine Aktennotiz. &lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``...wurde ich selbst Zeuge eines Versuchs, bei der das Verhalten des Personals überprüft werden sollte. Nur eine der Testpersonen leistete zufriedenstellendes...''&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Später, die Presse. &lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``...einer Verlautbarung des Verteidigungsministeriums zu folge, wurden die naheliegenden Konsequenzen, aus einem bisher nicht weiter bekannten Unfall, während einer Übung im Atomic Center, Northfolk gezogen...''&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;Später, eine Zeitungsanzeige. &lt;em&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;``Hallo Sie! Ja, Sie! Sie sind mit ihrem Homecomputer auf Du und Du? Dann sollten Sie sich melden:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt;N a t i o n a l    S e c u r i t y    S e r v i c e&lt;br /&gt;WASHINGTON D.C.&lt;br /&gt;+1 (347) 42344-031&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;tt&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"&gt;nss@whitehouse.gov&lt;/span&gt;&lt;/tt&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;E N D E&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=" Trebuchet MS&amp;quot;;font-family:&amp;quot;;font-size:8pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, serif; "&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:x-small;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/88x31.png" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer &lt;/span&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; lizenziert.&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial; "&gt;Die Personen und Vorgänge, sowie die Namen die in dieser Geschichte verwendet wurden sind fiktiv und jede Ähnlichkeit mit Namen, Charakter oder Biographie jedweder Person ist rein zufällig und unbeabsichtigt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Copyright © 1979. Alle Rechte vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-3942821543771768436?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/3942821543771768436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/06/alarm-1979.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/3942821543771768436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/3942821543771768436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/06/alarm-1979.html' title='Alarm! (1979)'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-1209916020361826493</id><published>2009-05-31T15:49:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T09:34:38.232-07:00</updated><title type='text'>Eliots Geschenk (1983)</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Die Theorie der Mensch sei ein Gewohnheitstier, ist mindestens genauso alt wie die Erkenntnis, daß man bei manchem Geschenk nicht so recht weiß, ob man sich freuen, oder es sonst wohin wünschen soll. Was diese beiden Dinge miteinander zu tun haben? Vielleicht mehr, als Sie je vermutet hätten... Und vielleicht, bedingen sie sich sogar gegenseitig?&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;EINS&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Es war einer jener unvergeßlich schönen Sommertage, an denen die Sonne feurig vom Himmel lacht, Vögel aufgeregt durcheinander zwitschern und Insekten wie verrückt hin und her brummen, während der Wind sanft durch die Gegend streift... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alfred Doomsley hatte es sich auf der Veranda so bequem wie nur eben möglich gemacht, entschlossen diesen herrlichen Tag in vollen Zügen zu genießen. Trotzdem saß er in dem alten, klapprigen Schaukelstuhl, in dem schon sein Urgroßvater gesessen und sich Bandscheibenschmerzen geholt hatte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Und da die Doomslays eine äußerst traditionsreiche Familie waren, erübrigt es sich zu sagen, daß auch die nächsten Generationen von diesem Schicksal nicht verschont blieben. Sehr zum Unwillen von Alfie Doomslay übrigens, der das alte Ding zum -, nun, eben dorthin, wünschte. Das Nichtfluchen gehörte ebenfalls auf die lange Liste der Familientraditionen der Doomslays. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Er saß also dort, natürlich in den alten Jeans die er immer trug, genauso, wie das großkarierte Holzfällerhemd, das, wie immer, aus der Hose schaute, die von den obligatorischen Hosenträgern gehalten wurde. Nur die schweren Rindslederboots hatte er ausgezogen. Stattdessen trug er die viel zu großen Pantoffeln seines Vaters, in die schon Grandpa seine Füße zwecks allabendlicher Lüftung gesteckt hatte. Unschwer es zu erraten - eine Familientradition. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Neben ihm auf dem wackligen Tisch, lag die Maiskolbenpfeife, die allen männlichen Doomslays bereits mit die Wiege gelegt wurde (im wahrsten Sinne des Wortes übrigens). Er nahm die Pfeife und klopfte die Reste am Stuhlbein aus. Dann stopfte er sie mit der Familienmarke (versteht sich von selbst) und steckte den Tabak (Old Bull-Shit-Super-Snuff) in Brand. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Ein penetrant, süßlicher Geruch stieg von der heftig qualmenden Pfeife auf und Alfie mußte husten. Dennoch paffte er unverdrossen weiter, ohne dabei auf seinen Magen zu achten, der heftig revoltierte. Richtig, ich vergaß es zu erwähnen, das Pfeiferauchen war ebenfalls eine langgehütete Familientradition. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Schön und gut mögen Sie nun einwenden, aber was soll das alles? Schließlich gibt es Millionen, die nicht besseres zu tun haben, als sich nach einem harten Tag auf die Veranda zu setzen, Pfeife zu rauchen und den Feierabend zu genießen. Warum verflixt, sollte mich ausgerechnet dieser Alfie Doomslay interessieren? Nun, Sie sollten nicht so hart mit ihm ins Gericht gehen. Obwohl Alf bis jetzt alle Traditionsrituale pedantisch, wie er nuneinmal ist, vollzogen hat, brodelt es doch unter der augenscheinlich so ruhigen, geradezu langweiligen Schale. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Irgendwo dort, tief drinnen macht sich seit einiger Zeit ein stinkender, struppiger Bursche bereit hervorzubrechen. Einer, der sich so schnell nichts gefallen läßt, der allen Angriffen mit schlagfertiger Leichtigkeit trotzt und jedem seine Meinung, ob er sie nun hören will, oder nicht, ins Gesicht brüllt, um sich später dafür selbst auf die Schulter zu klopfen. Kurz, ein gefürchteter, aber dennoch geachteter und bewunderter Kämpfer gegen alles Langweilige und Althergebrachte. Ein echter Revoluzzer! Leider existierte diese Version Alfies Egos bisher nur in seinen Gedanken. Die Realität kannte keinen aufbegehrenden, die Traditionen mißachtenden Alfred Doomslay. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Doch das sollte sich ändern! Und heute war genau der richtige Tag dafür. Der Rest der Familie, war zu Besuch bei den Calaghans in Derrington. Alf hütete während ihrer Abwesenheit die Ranch. Daher hatte er beschloßen, diese glückliche Fügung des Schicksals schamlos auszunutzen. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Wieder griff er nach dem kleinem, wackligen Tischchen, auf dem eigentlich &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der gute Ton für Anfänger&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, von Heidi B. Nimm liegen sollte. Das Buch lag auch dort, doch Alfie ignorierte den langweiligen Wälzer. Statt dessen griff er verstohlen, nach einem schmalen Taschenbuch. Ein Buch. Ein Machwerk, um der Wahrheit die Ehre zu geben, mit Geschichten vom &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Meister der intelligenten Science Fiction Kurzgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;, wie der Einband versprach. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alf rutschte auf seinem unbequemen Sitz solange hin und her, bis eine halbwegs angenehme Lesestellung gefunden hatte und schlug das Buch auf. Gerade als er sich ganz in das Geschehen vertieft hatte, verstummten plötzlich die beschwingten Laute der Natur um ihn herum. Und wurden von einem schrillen, markerschütterndem Pfeifen in den Hintergrund gedrängt. Das Pfeifen wurde lauter und schriller und schriller und noch lauter. Dann endete es abrupt und ein mächtiges, blechernes Scheppern ertönte aus dem Garten, der hinter dem Haus lag. Dann war der Spuk vorbei. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Die Natur beendete die eingelegt Pause. Die Insekten hatten aufgetankt und brummten wieder hin und her, Vögel ließen ihre Kehlen anschwellen und auch die Sonne tauchte hinter einer, anscheinend eben erst entstandenen, blütenweißen Wolke auf. Und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Vermutlich lachte sie über Alfie. Denn der saß, als hätte ihn der Blitz getroffen, mit weit aufgerissenen Augen und Mund, fast senkrecht in seinem Schaukelstuhl, zum Arbeiterdenkmal erstarrt. Offensichtlich tief beeindruckt, vom Schock eines temporären Hysterieanfalls. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Doch schon ein paar Sekunden später, vielleicht war es ja der Revoluzzer, erwachte Alf aus seiner Starre und entschied, das sein Verhalten reichlich kindisch und unangemessen war. Was, wenn jemand seine Hilfe brauchte? Die Air-Base war schließlich nur ein paar Meilen entfernt, und es hatte im Laufe der letzten Jahre immer wieder Abstürze in der Gegend gegeben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Mit einem Satz, bei dem Alf den linken Pantoffel verlor, übersprang er die Verandabrüstung und suchte den klaren, blauen Himmel nach dem Weißeines Fallschirms ab. Es war jedoch nicht zu sehen. 'Mein Gott', dachte Alfie erschrocken. 'Der Pilot wird sich doch wohl nicht samt seiner Maschiene in unseren Garten gestürzt haben?' Da er dies nur herausfinden konnte, indem er nachsah, rannte er, ohne auf den fehlenden Pantoffel zu achten, in den Garten und - &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alfs Herz setzte für einen Moment aus und legte dann einen Doppelschlag zu, um den Rückstand wieder einzuholen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;ZWEI&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alf klimperte mit den Augen, konnte jedoch mit dem Bild, das sie ihm lieferten absolut nichts anfangen. Hinter den Brechbohnen, mitten im Weißkohlbeet stand ein, ein, ja, was war das eigentlich? Ein überdimensionales Ei. Und was für eins! Abwechselnd schillerte es gelb, grün, blau und rot, den ganzen Regenbogen rauf und runter. Dabei reichte die Obere Rundung bis knapp über die Wipfel der Apfelbäume und war offensichtlich nicht von dieser Welt. Das war zumindest der Verdacht, den Alfie beschlich, der durch das 3 Fuß hohe Männchen, das vor dem Ei stand, nur erhärtet wurde. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der blaßblaue Störenfried wartete offensichtlich schon auf Alf, denn er schlug ungeduldig mit dem Schwanz auf den Boden, wobei er kleine Staubwölkchen aufwirbelte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Na, also. Hat sich doch gelohnt, ausgerechnet Alfred Doomslay aus der Masse der zahllosen Pfeifenraucher, die auf Veranden herumsitzen, herauszugreifen. Was gleichzeitig, wiedereinmal einen Satz belegt, der mir zur Zeit leider entfallen ist.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der blaßblaue Zwerg, offensichtlich aus Disneyland entflohen, trug einen schlecht sitzenden, regenbogenfarbenschillernden Raumfahreranzug, mit glaskuppelförmigen Helm und einer Menge Antennen obenauf. Interessanterweise waren Arme, Beine und Schwanz vom Raumanzug ausgenomen, sodaß die überdimensionalen Fußklauen deutlich sichtbar hervorschauten, und die ganze Erscheinung, wie aus dem Cartoon gesprungen aussah. Zu allem Überfluß konnte er auch noch sprechen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Hallo, Alf!'' sagte der Blauling. ``Ich bin Eliot.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Brzgnif?'' machte Alfie, und kam sich sofort ziemlich blöde vor. Dabei genügen die ersten Äusserungen von Menschen, die ihrem ersten Alien gegenüber stehen, selten intellektuelleren Ansprüchen. So das man Alfie durchaus einem Platz im oberen Mittelfeld einräumen muß, schon weil er überhaupt etwas herausbrachte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Langsam, ganz langsam, löste sich Alfies Starre. Merkwürdigerweise hatte er überhaupt keine Angst. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Also beginnen wir gleich mit den Formalitäten,'' sagte Eliot. ``Ich arbeite für die GEG und soll hier was abliefern. Am besten du unterschreibst gleich die Papiere, ohne viel Aufhebens zu machen, damit ich schnell wieder abhau'n kann. Ich hab's nämlich verdammt eilig,'' und schaute auf ein seltsam geformtes Gerät an seiner überdimensionalen linken Zehe, das in einem merkwürdigen Rythmus tickte. Wieder schlug er ungeduldig mit dem Schwanz auf. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Wir haben aber doch gar nichts bestellt.'' stieß Alf dann endlich hervor. Anscheinend hatte er seine Stimme wiedergefunden, nachdem er sie kurzzeitig verlegt hatte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Das macht doch nichts. Unsere Genschenke kommen selten auf Bestellung. Aber schließlich ist es ja für alle gedacht. Ich sagte doch, ich arbeite für die GEG!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Gag? Das ist aber ein merkwürdiger Scherz.'' meinte Alfred. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Beim Barte meiner zweischwänzigen Schwiegermutter!'' erzürnte sich Elliot und erblaute. ``Das hier ist kein Scherz. Kein Gag. Ich komme von der G.E.G.'', wobei er jeden einzelnen Buchstaben einzeln betonte. ``Das ist die Abkürzung für die Galaktische Entwicklungshilfe Gesellschaft mbH.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ach so.'' machte Alfie, merklich bemüht sachlich zu bleiben. Irgendwie war der, offensichtlich aus irgendeinem Varieté entflohene Blaue, nicht ganz richtig in den oberen Geschossen. Solche Leute mußte man mit freundlicher Zurückhaltung behandeln. Das hatten sie schon oft in allen möglichen Serien, im Fernsehen gezeigt. Sicher würde gleich der Sheriff mit einem Krankenwagen und einer Menge Leute auf ihrer Suche, nach dem Blauen vorbeikommen, und - &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Na, was ist?'' drängte Eliot und hielt Alf einen Fetzen Papier unter die Nase. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ich habe leider nichts zu Schreiben bei mir.'' sagte Alfie, überzeugt davon, den Blauen überlistet zu haben. In dem komischen Anzug, hatte er nämlich keine einzige Tasche entdecken können. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Doch Eliot sandte einen kurzen Sub-Äther-Gedankenbefehl zum Raumschiffscomputer, der daraufhin einen Sub-Äther-Transportbefehl losließ und ein Schreibgerät für Primitiv-Welten, in Eliots Hand beamte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Für Alf sah es so aus, als hätte der Blaue nur kurz mit der Linken geschnippt, woraufhin ein Kugelschreiber in der Greifklaue materialisierte, den er ihm dann zur Unterschrift reichte. Natürlich wußte Alfred nicht, das Eliot einen Hang zum Theatralischen besaß, den er gelegentlich gehörig ausnutzte. Besonders, wenn er es mit Primitiv-Weltlern zu tun hatte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alfs Varieté-Theorie war jedenfalls dahin. Beunruhigt machten sich die hinteren Regionen seiner Denkmaschine daran, sich eine neue Hypothese aus den Windungen zu saugen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Vorerst betrachtete er jedoch, der Einfachheit halber, erst einmal das Papier, das der Blaue ihm in die Hand gedrückt hatte. Er stutzte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Was sind das denn für merkwürdige Zeichen?'' entrüstete er sich vorsichtig. ``Das kann ich aber gar nicht lesen.'' Man durfte Wahnsinnige nicht in die Enge treiben, dann wurden sie noch unberechenbarer. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Wie, warum?'' machte Eliot und rang, zum zweiten Male heute, um seine Fassung. Er nahm Alf den Wisch wieder aus der Hand, und warf einen geringschätzenden Blick darauf. Er erblaute erneut. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Tja, äh, da hab' ich doch glatt den Erdvertrag mit dem der beiden Naswurzer verwechselt, die auf Aquria IV als Wassertreter auf dem Turbodampfboot eingesetzt werden sollen. Du hast vielleicht davon gehört, das gab es einige Schwierigkeiten in letzter Zeit.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ja, ja,'' machte Alfie. ``Davon habe ich gehört. Tut mir auch echt leid für sie.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Wieder schnippte Elliot mit der Klaue, und reichte Alf eine anderes, nun, war es Papier? Alfred fühlte eine holzähnliche Konsistenz und fuhr sachte mit den Fingern darüber. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Hör auf, das kitzelt,'' sagte der Vertrag und kicherte ungeniert. Alfreds Verstand beschloß eine kurze Pause einzulegen - &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Was ist das?'' schrie er los, gleich nachdem er `wieder da' war, als gelte es den Weltmeister im Wettbrüllen zu übertönen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Nichts weiter,'' sagte Eliot beruhigend. ``Nur ein Papyre, der seinen Job macht, und sich uns als Vertrag zur Verfügung gestellt hat. Also, ich sollte ja eigentlich nicht darüber sprechen, aber seit dem Krach mit einem unserer Leistungsbescheinigungsunterbeamten... Und der alte Trotzkopf hat die letzte Ladung Vertragsformulare für Primitiv-Welten, natürlich rein zufällig, in den entlegensten Winkel unserer Galaxis geschickt. Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir das Zeug wiederhaben. Darum müssen wir zur Zeit ein wenig improvisieren.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ach, so.'' sagte Alfie. Und dachte leise weiter: `Das ganze hier ist doch wohl nicht wahr, oder? Mein Sinne spielen mir irgendeinen dummen Streich. In Wirklichkeit sitze ich immer noch in meinem Schaukelstuhl auf der Veranda, bin eingeschlafen, und träume vor mich hin. Genau! So muß es sein!' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Doch noch war keine Ende des Traumes in Sicht, wie es schien. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Bitte unterschreib' einfach auf der gestrichelten Linie und drück' dann den Daumen in das umrandete Kästchen,'' sagte Eliot. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Und Alf tat was der Blue von ihm verlangte. `Wenn dieser Traum nur endlich vorbei wäre,' dann erst las er, was er da unterschrieben hatte... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:13;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:13;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:13;"&gt;V E R T R A G&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Zwischen:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; GEG mbH und Planet Erde &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Vertreten durch:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; Eliot (GEG mbH) A. Doomslay (Planet Erde) &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Hiermit bestätigt der unterzeichnende Alfred Doomlay, den von der Galaktischen Entwicklungshilfe Gesellschaft (mbH) gestifteten Charakterkorrektor für Primitiv-Welten dritter Klasse in ordnungsgemäßem Zustand empfangen zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;Bitte quittieren Sie hier:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div align="center"&gt;  &lt;table class="MsoNormalTable" style="" border="0" cellpadding="0"&gt;  &lt;tbody&gt;&lt;tr style=""&gt;   &lt;td style="padding: 0.75pt;" valign="top" nowrap="nowrap"&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;code&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;" lang="EN-GB"&gt;_ _ _ _ _&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;/td&gt;   &lt;td style="padding: 0.75pt;" valign="top" nowrap="nowrap"&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;                &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt;  &lt;tr style=""&gt;   &lt;td style="padding: 0.75pt;" valign="top" nowrap="nowrap"&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;Unterschrift &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;/td&gt;   &lt;td style="padding: 0.75pt;" valign="top" nowrap="nowrap"&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;Daumenabdruck &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;/td&gt;  &lt;/tr&gt; &lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Wichtig:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt; Für etwaige spätere Reklamationen, ist es unbedingt erforderlich die Garantiekarte des Gerätes aufzubewahren. Fehlfunktionen, können niemals wirklich ausgeschloßen werden, unsere Techniker sind jedoch jederzeit gerne bereit diese, falls sie auftreten sollten (was wir nicht hoffen wollen), unverzüglich zu beheben. (Sofern sie behoben werden können.)&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;Achtung:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt; Mögliche Nebenwirkungen, die besonders bei höchst agressiven Primitiv-Weltlern auftreten können, sind neben allgemeiner Verdummung, u.U., Lethargie und Gelbfuß. Da jedoch an dieser Stelle breits darauf hingewiesen wird, ziehen wir es vor, keine diesbezügliche Haftung zu übernehmen.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;Ihre GEG mbH &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Kaum hatte Alf zu Ende gelesen, riß Eliot ihm den Vertrag auch schon wieder aus der Hand. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Also, ich muß jetzt wirklich zusehen, daß ich hier wegkommen. Merciander hat bestimmt schon das Essen aufgewärmt und die beiden Kleinen, kommen gleich aus der Erziehungsanstalt, Du weißt ja, wie das ist,'' sagte Eliot und spuckte Alfred vor die Füße, was in etwas einem menschlichen Zwinkern entsprach. Dann entschwand mit einem ``Tschüss, Alf!'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Auf Wiedersehen, '' brachte Alfred mit einiger Mühe hervor. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Gebannt starrte er auf das Ei, in dem der Baue verschwand. Es schüttelte sich, ruckte kurzzeitig hin und her, und hustete zwei zartrosa Wölkchen in den stahlblauen Himmel, dann machte es &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Plop!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; und weg war es. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Fassungslos, noch völlig in den Bann der fortschrittlichen Technologie des Gefährt des Außerirdischen gezogen, starrte er immer noch auf die Stelle an der doch eben noch das Ei gestanden hatte, bevor es sich in Nichts auflöste. `Endlich. Endlich!' dachte er. `Es ist vorbei. Und ich war wirklich schon kurz davor den Verstand...' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Die Gedanken blieben stehen. Aus dem Nichts war genau dort, wo vorhin noch ein außerirdisches Ei gestanden hatte, ein außerirdisches quadratisches Kästchen aufgetaucht, dessen Kontrollämpchen verlegen vor sich hin blinkten. Aufgrund der reichlichen Übung in letzter Zeit, schafften Alfs Nackenhaare es diesmal in Rekordzeit sich einzeln aufzurichten... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;DREI&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Vorsichtig, wie ein zerbrechliches rohes Ei, hob Alf den Kasten hoch und betrachtete ihn von allen Seiten. Eigentlich schien er nichts besonderes an sich zu haben. Einige Schalter, kleine Hebel, Kontrollampen und Skalen, das war schon alles. An der Unterseite klebte ein Zettel. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Jetzt hätte ich in all der Eile doch beinahe das Wichtigste vergessen! Hier ist er also, der Charakterkorrektor. Bevor Du ihn einschaltest, solltest Du aber noch etwas unbedingt wissen. Nun, die Sache ist die. Der Korrektor wurde dazu entwickelt Chraktere zu verändern. Das dürfte schon aufgrund der Gerätebezeichnung einleuchten. Der Trick ist nun, das nur kriegerische und labile Charaktere betroffen werden, während friedfertige ungeschoren bleiben. Soviel zur Wirkungsweise. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Den Sinn, der dahintersteckt, hast Du vielleicht schon erraten. Wenn Du das Gerät einschaltest, dauert es ziemlich genau 0.02021965 Mikrosenkunden (ganz genau läßt sich das nie so leicht sagen) und Dein Heimatplanet Erde wird von einheitlich friedfertigen Menschen bewohnt werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Kriege werden danach der Vergangenheit angehören. Es wird keine Verbrechen mehr geben, kein Chef wird seine Untergebenen herumkommandieren (schon weil es keine &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Untergebenen&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; mehr geben wird). Alle Streitigkeiten sind erledigt und vergeßen, Sport wird als Wettkampf aufhören zu existieren, und so weiter, und so weiter - &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Man kommt richtig ins Schwärmen, wenn man die Wirkung dieses kleine, unscheinbaren Kästchens beschreibt. Sei's drum! Jedenfalls kann kaum etwas schief gehen, wenn Du folgende einfache Regeln genau befolgst: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol start="1" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Betätige die Schalter a-q der Reihe      nach. Vorsicht! Die Sonne sollte dabei in Deinem Rücken stehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Dreh' den Knopf an Skala D solange in      Bewegungsrichtung der Galaxis, bis die violette Skala leuchtet. Wichtig:      Auf keinen Fall in die falsche Richtung drehen, da die Wirkungsweise des      Korrektors hierdurch kallibriert wird. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;(Das hat noch kein Planet unbeschadet      überstanden.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Dann müssen nur noch die Hebel j-m in      die vorgesehene Nut gelegt werden. Aufgepaßt bei Hebel l, der klemmt      nämlich meistens bei dieser Baureihe. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Schon ist die ganze Sache gelaufen. Einfacher geht's doch nun wirklich nicht! Und jetzt wünsche ich Dir und der restlichen Menschheit noch viel Spaß mit Eurem neuen Korrektor. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Vielleicht schaue ich demnächst nocheinmal, in ein bis zwei Lichtjahren vorbei, wenn ich die Ladung Marterpfähle für das Folterfestival auf Miniboo II abgeliefert habe.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;- gez. Eliot &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10;"&gt;p.s.: Dieser Zettel gilt als Garantiekarte und sollte daher sicher aufbewahrt werden!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alfred hielt es nicht mehr aus, er begann zu schreien. Anhaltend und laut. So laut übrigens, daß die Vögel vor lauter Schreck zu zwitschern aufhörten und beleidigt davonflogen. Den Insekten hingegen schien Alfies Geplärre nichts auszumachen. Als er völlig außer Atem war, fühlte er sich endlich besser. Er faßte einen Entschluß. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;VIER&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Wie der geölte Blitz rannte Alf in den klapprigen Geräteschuppen, rumorte dort eine eine Weile herum und kam dann mit einem alten Kartoffelsack wieder zum Vorschein. Seine Gedanken schwirrten aufgeregt durcheinander. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;`Naswurzer? Galaktische Entwicklungshilfe GmbH? Folterfestival? &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Pah!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; Aber nicht mit mir! Nicht mit Alfred Doomslay! Na, Euch werd' ich's schon zeigen!' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Er packte den Sack fester und wetzte zurück in den Garten. Alf nahm den Kasten samt Eliots Zettel und warf ihn in den Sack, woraufhin der Korrektor lautstark protestierte und nach seinem Anwalt verlangte. Außerdem faselte er irgendetwas unverstädliches von galaktischen Konventionen, oder etwas ähnlichem. Aber Alf war alles egal. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Tatsächlich versetzte ihn dieses unerfreuliche Verhalten eher noch mehr in Rage, und trieb seinen Puls weiter in die Höhe. Also beschwerte er den Sack noch mit ein paar alten Ziegeln, die er aus der Randbefestigung der Radieschenbeete rieß, rannte kurz an der Veranda vorbei, und stopfte auch noch das vermaledeite Buch in den Sack, das er zum `...nicht Fluchen!' wünschte. Er fuhr den Rover im Schnellgang aus der Garage und streifte dabei Tante Friedas Rosenbeete. Das würde ihn den Kopf kosten, wenn sie wieder zurückgekehrt war, aber das war nun auch egal. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Eigentlich war Alf im Moment so ziemlich alles egal. Sollte ihm doch der Mond auf den Kopf stürzen! Alf hatte jetzt wichtigeres zu tun, als über derartige Lapalien zu philosophieren, die ihn ohnedies nur in eine tiefe Sinnkrise stürtzen würden. Vor allem nämlich, wollte er seinen gesunden Menschenverstand nicht kampflos dem nackten Wahnsinn überlassen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;`Was sollte das eigentlich mit dem Mond heißen..? Sind das schon die ersten Anzeichen?' Er lud den Sack auf und raste los. Mit etwas mehr als überhöhter Geschwindigkeit, ging's die Cattletreck Road hinunter, bis zur alten Eiche. Dort nach links den Weg hinauf, vorbei an den Chorrals mit lauter dämlich grinsenden Rindern darin, die sich schelmisch zuzublinzeln schienen, weiter den Hügel hinauf und dann nach Süden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Eine halbe Stunde später war Alf am Ziel. Die Whitesoccey Sümpfe, ein schwer zugängliches Gebiet. Dennoch kannte sich Alf hier blendend aus. War er doch früher immer mit Grandpa hierher gekommen um Alligatoren zu jagen und kannte das Gebiet wie seine Westentasche. So wie alle anderen Doomsleys übrigens auch. Familientradition, versteht sich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Er warf den Sack mit dem allmählich heiser werdenden, außerirdischem Inhalt und irdischer Beschwerung über die Schulter und stapfte auf ein unsichtbares Ziel zu. Zweimal sackte er bis über die Knöchel ein, aber Alf hastete weiter und kam, völlig außer Atem, an der Stelle an, die ihm für sein Vorhaben am geeignetsten erschien. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alf atmete tief durch, holte weit aus, und der Sack schoß samt immer noch wild fluchendem Inhalt in hohem Bogen davon. In einiger Entfernung klatsche er in die grünbraune Brühe und langsam, ganz langsam versank er mit einem glucksenden Geräusch. Einige Sumpfbewohner hasteten entsetzt davon. Dann plötzlich verstummten alle Geräusche, und eine trügerische Stille legte sich über den Ort. Nur Alfs Lunge gab merkwürdige Töne von sich, aber langsam, sank auch sein Puls in Richtung Normalität ab. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;`Du Idiot!' schrie der Revoluzzer in Alf, während dieser langsam aber sicher wieder zu Atem kam, und seinen Gedanken freien Lauf ließ. `Wie kann man nur so entsetztlich dumm...' Alf schnitt ihm das Wort ab. `Halt die Klappe!' dachte Alf. `Alles war ganz wunderbar und in bester Ordnung, bis ich auf Dich gehört habe. Zwar nicht rosig, aber in Ordnung. Keine Probleme. Nada! Dann kommst Du daher, erzählst mir wie langweilig es doch wäre, und wie toll alles sein könnte, und schon steht irgendsoein Außerirdischer in deinem Garten, und dreht dir einen Charakterkorrektor an. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;Nein danke, mein Freund. Vergiß es!' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alf war wahnsinnig stolz auf diesen inneren Monolog, den er mit Leichtigkeit gewonnen hatte. Es bestand für ihn absolut kein Zweifel daran, der Menschheit soeben einen großartigen Dienst erwiesen zu haben. Schließlich hatte er sie vor Verdummung, Gelbfuß und abgesagten Fußballspielen gerettet. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Vor allem aber, hatte er sich selbst bezwungen! Den inneren Schweinehund erledigt und das war doch schließlich etwas, auf daß er mächtig stolz sein konnte. Natürlich würde er den anderen nichts von dieser Geschichte erzählen, die würden ihn glatt einsperren, aber trotzdem wurde er das gute Gefühl nicht los alles richtige gemacht zu haben. Er wartete noch ein Weilchen, bis auch die letzten Bläschen, die an der Stelle wo der Sack versackt war noch aufgestiegen waren, verschwanden. Und machte sich mit einem Lächeln auf den Lippen auf den Heimweg. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;EPILOG&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Zurück auf der Ranch begann er sogleich mit den Aufräumarbeiten und richtete das Rosenbeet so gut wie möglich wieder her. Dann setzte er sich wieder in den Schaukelstuhl auf der Veranda, unterdrückte gekonnt ein aufkommendes Fluchgefühl, als seine Bandscheiben protestierend knartzten. Er nahm die Pfeife in die eine und den Tabakbeutel in die andere Hand, stopfte die Pfeife, so wie er es gelernt hatte, und begann zu rauchen. Er hustete, wie er es immer getan hatte und griff nach dem Buch. &lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der Gute Ton für Anfänger&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; wog schwer in seiner Hand. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;`Woll'n doch einmal sehen, welches Kapitel heute dran ist,' dachte Alf und schlug die markierte Seite auf und - &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Alfs Nackenhaare wußten, was sie zu tun hatten... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;KAPITEL 12.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Wie verhalte ich mich Eindringlingen gegenüber?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;E N D E&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;                                                                                                                &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:8;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/88x31.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer &lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/a&gt; lizenziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Personen und Vorgänge, sowie die Namen die in dieser Geschichte verwendet wurden sind fiktiv und jede Ähnlichkeit mit Namen, Charakter oder Biographie jedweder Person ist rein zufällig und unbeabsichtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Copyright © 1983. Alle Rechte vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-1209916020361826493?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/1209916020361826493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/05/eliots-geschenk-1983.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/1209916020361826493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/1209916020361826493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/05/eliots-geschenk-1983.html' title='Eliots Geschenk (1983)'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-4296262567009411317</id><published>2009-05-30T15:10:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T09:39:36.505-07:00</updated><title type='text'>Puke und die Zaubermaus (1997)</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Eines schönen Tages, in einem heißen Sommer, kauerte Puke in den Ästen einer Weide die sich sanft in einer Brise wog und blinzelte müde und zufrieden in die hellen Sonnenstrahlen. Kleine Koboldschweißperlen rannen ihm über die grüne Stirn und flossen ihm brennend in die schelmisch funkelnden Koboldaugen. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Aber Puke bemerkte von all dem nichts. Er hatte, kaum war er aus seinem Nickerchen erwacht, in dem er wiedereinmal von Oggi geträumt hatte, seinen Blick durchs Geäst schweifen lassen und etwas erspäht, daß ihn viel zu sehr faszinierte, als sich von den alltäglichen Dingen ablenken zu lassen. Nicht einmal von der Vorfreude auf die zu erwartende heiße Liebesnacht mit Oggi. &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;In nicht allzuweiter Entfernung von ihm, weiter unten im kurzen Gras saß eine Zaubermaus! Puke war sich absolut sicher das dies eine Zaubermaus war, obwohl er noch nie zuvor eine Zaubermaus gesehen hatte. Aber in seinen Träumen hatte sie immer genau so ausgesehen. Dennoch war er mehr als nur verwundert, denn... &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Holm&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Eigentlich hatte Puke gedacht das Zaubermäuse nur eine Erfindung des alten Holm gewesen wären. Denn der hatte in der Koboldschule immer und immer wieder von ihnen erzählt ohne seinen Schülern jemals eine Zaubermaus gezeigt zu haben. Aber jetzt wo Puke die Zaubermaus erblickte, fuhr es wie ein Blitz durch seinen Kopf und Puke fühlte sich ganz leicht und beschwingt. Sein kleines Koboldherz pochte, viel schneller als bei bei den Träumen in denen Oggi sämtliche weiblichen Hauptrollen spielte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Und wenn Euch in eurem Leben eine Zaubermaus begegnet'', hatte der alte Holm gesagt, ``so fangt sie und haltet sie bloß gut fest! Sie taucht immer nur einmal in einem Koboldleben auf und die rund 800 Jahre, die ihr am Ende eures Koboldlebens ohne weiteres auf dem Buckel haben könnt, sind wahrlich keine pappenstiehl. Insbesondere werden euch die Jahre ohne eure Zaubermaus unendlich lang erscheinen.'' Aber die kleinen Kobolde hatten nur gelacht und das ganze als eines der für den alten Holm typischen Hirngespinnste abgetan und waren lieber zum Tütenrutschen gegangen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Daran mußte Puke nun denken, als er sich zunächst einmal unsichtbar machte und von dem Weidenzweig herabsprang auf dem er vorhin noch bauchlings gelegen hatte. Seine feinen Flügel entfalteten sich und langsam, wie ein Kolibri der den Nektar aus einer Blume trinkt, ließ er sich vom Wind in Richtung Zaubermaus treiben. Schließlich erreichte er den Boden und den Grassfleck auf dem sie saß. Puke sah, daß die Zaubermaus weinte. Er erschrak darüber so sehr das er auf der Stelle sichtbar wurde... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Zauber&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Die Zaubermaus sah auf und lächelte den Kobold mit ihren unendlich großen dunklen, haselnußbraunen Augen an. Puke versuchte sein Mißgeschick wieder wett zu machen und sich wie üblich in die Unsichtbarkeit zu flüchten, aber-es klappte einfach nicht! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Verflixt, verhext und zugenäht, dachte Puke. Und ging in Gedanken nocheinmal das gesamte Kapitel zum Thema Unsichtbarkeit aus dem großen Almanach für kleine Kobolde durch. Nichts der darin enthaltenen Tips und Tricks schien zu funktionieren. Er schloß die Augen und konzentrierte sich--Wieder nichts! Er blieb sichtbar! Puke beschloß einfach das Problem später zu lösen und grinste die Zaubermaus unsicher an. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Warum weinst du?'' fragte er auf geratewohl hinaus, nur um wenigstens irgendetwas zu tun und nicht nur dumm in der Gegend herumzustehen und die Zaubermaus anzuglotzen. Puke kam sich ohnehin reichlich dämlich vor, aber er erinnerte sich auch das der alte Holm auch noch gesagt hatte, daß die Nähe einer Zaubermaus sehr viele merkwürdige Dinge verursachen könnte. Wenn er dem alten Holm doch nur öfter zugehört hätte! Vielleicht wüßte er dann was nun zu tun sei. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Schnupfen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ya-, ya-, yagechiiiihh'', machte die Zaubermaus und schneuzte in ihr kleines rosa Taschentuch, das sie flink aus ihrer Handtasche zog. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Gesundheit, liebe Zaubermaus'', sagte Puke automatisch, schon weil ihm nichts anderes einfiel. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Dankeschön'', sagte die Zaubermaus wohlerzogen. ``Du kannst sicher sein, daß ich wirklich gesund bin. Auch wenn ich mir auf dieser feuchten Wiese wohl doch einen Schnupfen geholt habe.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Na zum Glück ist es nichts ernsthaftes'', grinste Puke und lächelte keck, ``sagst Du mir trotzdem, wieso Du vorhin geweint hast?'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Anspruch und Wirklichkeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ich weine weil mich die Menschen immer wieder aufs neue enttäuschen'', sagte die Zaubermaus mit sanfter Stimme. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Wie meinst Du das?'' fragte Puke neugierig. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Nun, sie sagen mir das sie das eine tun, meinen aber etwas ganz anderes. Oder sie halten sich einfach nicht an unsere Verabredungen. Ich kann ihnen ein Versprechen abnehmen, aber es ist sinnlos. Menschen scheinen keine Loyalität zu kennen, schon gar nicht Zaubermäusen gegenüber'', sagte die Zaubermaus traurig. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Wenn ich dir einen Tip geben darf'', sagte Puke nun merklich sicherer, denn unter den Kobolden waren seine Ansichten zu lebensphilosohischen Fragen mehr als nur anerkannt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Erwarte immer nur das von einem Menschen, was Du von ihm erwarten kannst-NICHT das was Du von dir selbst erwarten würdest-sonst tun dir zu viele Menschen weh. Die einen absichtlich, weil sie deine Erwartungen nicht erfüllen wollen und die anderen unabsichtlich, weil sie deine Erwartungen einfach nicht erfüllen können. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Ich würde jemandem zunächst immer zu gute halten, das er zu letzterer Kategorie zählt, um dann bei Wiederholung nachzuforschen, ob derjenige eventuell doch zu erster Kategorie gehört. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der Anspruch den Menschen an sich selber haben und die aus ihrem Verhalten resultierende Wirklichkeit liegen leider oft sehr weit auseinander.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Flüchtling&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind sehr rare Güter auf dieser Welt-nicht nur in unserer Phantasiewelt. Es gibt hier nur sehr wenige die das können was du kannst-nämlich einen Vertrauensvorschuß gewähren und auf Loyalität hoffen. Das ist heutzutage eigentlich nicht mehr üblich'', sagte Puke. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Du solltest den Kopf darum nicht hängen lassen-Du bist nunmal nicht der einzige der einfach ohne zu überlegen so handelt wie er eben ist-andere tun das auch. Und das, was man für sich selbst in Anspruch nimmt, sollte man auch allen anderen zugestehen. Denn ebendiese anderen gehen ohnehin davon aus... das ist die Crux in dieser Welt. Handeln ohne die Folgen zu bedenken. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Du kannst ihnen nur Vergeben oder Fortgehen. Aber wohin Du auch immer gehen wirst, dort werden dieselben Menschen sein, wie hier. Es werden dieselben Dinge geschehen. Und Deine Flucht wird weitergehen. Ad nauseam, bis in alle Ewigkeit...'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Geben und Nehmen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;''Seitdem die Kremerseelen in den Menschen regieren und jedes Tun auf der Frage basiert, was man denn nun als Gegenleistung für ebendieses Tun erhalten wird, ist das Leben kompliziert geworden,'' fuhr Puke fort der jetzt ganz in seinem Element war. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Es hat jedoch wenig Sinn darüber in Verzweifung zu geraten. Die Zen-Mönche sagen, das der Schmerz in den Menschen dadurch hervorgerufen wird, daß ebendiese Menschen die sie umgebende Wirklichkeit nicht anerkennen und wahrhaben wollen. Wer sich der Realität verweigert wird untergehen und von innen heraus sterben.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Aber warum ist das Leben der Menschen so grausam?'' fragte die Zaubermaus erschreckt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" lang="EN-GB"&gt;Vergeben und Vergessen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Aber nein!'' sagte Puke. ``Das Leben an sich ist total unkompliziert. Im Grunde ist unser Leben sogar sehr einfach, es wird nur unerträglich kompliziert indem man nur an sich selber denkt. Wenn man aufhört an sich selbst zu denken und sich fragt, wie man anderen helfen kann, wird das Leben vollkommen einfach. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Leider stammt diese Erkenntnis nicht von mir'', sagte Puke und grinste verlegen. ``Sie stammt von einem Menschensohn aus einem kleinen Dorf namens Nazareth.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Das wichtigste ist zu lernen auch den Schmerz, den dir die Menschen zufügen denen Du vertraut hast, zu vergessen und mit der Tatsache fertig zu werden das dieser Schmerz unausweichlich ist. Das dauert sehr lange und hat mich viele Jahre meines Koboldlebens gekostet. Aber es lohnt sich! Lerne zu vergeben und lerne zu vergessen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Denn wenn man etwas kann, das niemand sonst kann - oder nur sehr, sehr wenige andere können'', sagte Puke, ``läßt die Erkenntnis darüber deine Seele schweben und nichts tut dir mehr weh-'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h4&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Nachdenken&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h4&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Puh...'' sagte die Zaubermaus und klimperte mit ihren unendlich langen Wimpern. ``Ich schätze darüber werde ich eine Weile nachdenken müßen.'' &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Nimm' dir die Zeit'', sagte Puke und zwinkerte ihr zu. ``Es gibt nur ganz wenige Dinge die so sinnvoll sind wie das Nachdenken.''&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:78%;" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;                                      &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:x-small;"&gt;&lt;img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/88x31.png" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt; lizenziert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Die Personen und Vorgänge, sowie die Namen die in dieser Geschichte verwendet wurden sind fiktiv und jede Ähnlichkeit mit Namen, Charakter oder Biographie jedweder Person ist rein zufällig und unbeabsichtigt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Coypright &lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(41, 48, 59); line-height: 19px; "&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;© 1997&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;. Alle Rechte vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-4296262567009411317?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/4296262567009411317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/05/puke-und-die-zaubermaus-1997.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/4296262567009411317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/4296262567009411317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/05/puke-und-die-zaubermaus-1997.html' title='Puke und die Zaubermaus (1997)'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4882215726261724367.post-2886406731662314874</id><published>2009-05-30T14:59:00.000-07:00</published><updated>2009-10-17T09:43:07.829-07:00</updated><title type='text'>Der Kleine Prinz und der Goldfisch (1997)</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Eines schönen Tages setzte sich der kleine Prinz an den Rand eines teils wildrauschenden, teils vor sich hin plätschernden Baches und lauschte dem Murmeln des Wassers, wie es so über den felsigen Grund dahin glitt. Das Wasser war kristallklar und die Sonne warf scharfe Schatten auf die rund geschliffenen Kieselsteine im Bett des Baches. Über diese huschte mit einem mal ein goldgelber Schatten und verschwand ebenso plötzlich wie er erschienen war.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz rieb sich verwundert die Augen und spähte noch einmal tief ins Wasser hinein. Wieder huschte ein goldgelber Schatten über die Kiesel am Grund und verschwand erneut. Der kleine Prinz entledigte sich seiner Schuhe, holte seinen Kescher, stellte sich auf das sandige Ufer und tauchte sein Netz tief in eine der aufbrausenden Stellen des Bachs und wartete.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Goldfisch&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Etwas rüttelte in seiner Hand und der kleine Prinz zog behände den Kescher aus dem Wasser, worin ein kleiner Goldfisch aufgeregt hin und her zappelte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Hei du kleiner Goldfisch, du bist so wunderschön!'' rief der kleine Prinz aus, als er den Fisch aus dem Kescher nahm.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Iiiiiiihh!'' quietschte der kleine Goldfisch. ``Komm' mir nicht zu nah', du tust mir weh!''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz aber war so glücklich über seinen Fang, das er den Goldfisch mit beiden Händen ergriff und ihn hoch in die Luft warf um ihn wieder aufzufangen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Iiiiiiihh!'' quietschte der Goldfisch erneut. ``Hörst du wohl auf damit! Ich hasse es wenn Menschen mir zu nahe kommen!''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Aquarium&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Oh, nein!'' sagte der kleine Prinz, ``ich will dir nicht weh tun! Ich werde dir ein wunderschönes Aquarium schenken und es dir an nichts fehlen lassen!''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Er hielt den kleinen Fisch auf beiden Händen vor sein Gesicht und schaute ihm in die wunderschönen braunen Augen. Dann versuchte er den Goldfisch zu küßen. Doch der drehte seinen Kopf im letzten Moment zur Seite, so daß der kleine Prinz nur die Stelle hinter den Kiemen traf, an der sich bei einer Prinzessin die Ohren mit dem Geschmeide befunden hätte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;```Iiiiiiihh!'' quietschte der Goldfisch und wand sich verzweifelt. ``Lass mich endlich los, du dummer kleiner Junge! Siehst du nicht das wir nicht füreinander bestimmt sind? Ich will frei sein. In deinem Aquarium würde ich elendig sterben. Ich will nichts von dir geschenkt haben. Bitte, bitte, bitte lass mich endlich in Ruh'...''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Elemente&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz erschrak zutiefst und warf den Fisch wieder zurück in sein Element. Der Goldfisch aber sprang fröhlich aus dem Wasser in die Luft und rief artig:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Dank dir, kleiner Prinz! Dank dir! Und mach's gut!''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Dann tauchte er zurück ins Wasser und verschwand.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Salzwasser&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz aber zerbrach seinen Kescher und beschloss nie wieder einen Fisch zu fangen. Dann setzte sich ins Gras um zu Grübeln. Der Klee im Gras neben ihm roch süß und leicht. Sein Herz aber war schwer und Salzwasser rann aus seinen Augenwinkeln.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Warum weinst du?'' fragte ein Skorpion, der plötzlich auf dem Ufersand herumkrabbelte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Was ist Weinen?'' fragte der kleine Prinz.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Das Salzwasser in Deinen Augen nennt man Tränen,'' sagte der Skorpion. ``Und wenn die Menschen nicht mehr weiter wissen, fangen sie an zu weinen. Das ist ein Zeichen ihrer Schwäche.''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Wie kann ich schwach sein, wenn ich nicht einmal weiß, was Tränen sind?'' fragte der kleine Prinz erstaunt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Du mußt offenbar noch viel lernen,'' sagte der Skorpion ungeduldig. ``Aber ich will Dir eine Geschichte erzählen, vielleicht verstehst du dann, warum du den kleinen Goldfisch freigeben mußtest, also...''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Frosch und Skorpion&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Ein Skorpion und ein Frosch trafen sich am Rand eines Flusses, und der Skorpion fragte den Frosch, ob er ihn wohl hinübertragen würde, da Frösche doch schwimmen könnten, Skorpione aber nicht. ``Nein,'' sagt darauf der Frosch, ``du wirst mich stechen, bevor wir den Fluß überquert haben.''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Aber das macht doch keinen Sinn,'' argumentiert der Skorpion, ``wenn ich Dich steche bist du tot und ich ertrinke.'' Das leuchtete dem Frosch ein und so nahm er den Skorpion auf seinen Rücken und sprang ins Wasser. Etwa in der Mitte des Flusses, stach der Skorpion zu. Mit letzter Kraft fragt ihn der Frosch, warum er das denn nun doch getan hätte. ``Ich bin eben ein Skorpion'', sagte der Skorpion und ertrank.''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Leben und Leben lassen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz schwieg nach diesen Worten für eine Weile, während der Skorpion ungeduldig mit einem Hinterbein auf den Sand klopfte. Sein Stachel blitzte kalt im Sonnenlicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Sind die Menschen wirklich so komisch?'' fragte der kleine Prinz schließlich. ``Tun sie Dinge wider besseres Wissen bis zu ihrem Untergang? Und kann man da wirklich nichts machen?''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Nein.'' sagte der Skorpion. ``Es ist das Grundprinzip des Lebens und auch der Liebe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Du mußt selber lernen zu leben und denjenigen den du liebst, so leben lassen wie er es für richtig hält. Auch wenn du glaubst, daß diese Art zu leben falsch ist, oder sie ihn selbst zu zerstören scheint.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Natürlich wirst du immer davon ausgehen, daß es demjenigen, den du liebst in deiner Nähe viel besser ginge. Wenn du aber genauer in dich hinein horchst, wirst du feststellen, daß du eigentlich nur dich selber damit meinst. Es geht dir selber besser, wenn derjenige den du liebst in deiner Nähe ist und du hoffst darauf, daß es ihm ebenso ergeht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Aber das muß derjenige selbst herausfinden und sehr oft dauert das eine ganze Weile. Leben und Leben lassen, heißt die Devise.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Lieben und Begehren&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Das ist es auch, was schlichtes Begehren und Liebe voneinander unterscheidet. Liebe ist immer freiwillig, wer nur begehrt, versucht die Liebe, oder den schwachen Abklatsch dessen, was er für Liebe hält, mittels diverser Tricks zu erzwingen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Aber selbst da, wo noch keine wirkliche Liebe ist, kann doch die Möglichkeit der Liebe bestehen, und diese Möglichkeit, das Wissen darum, kann sehr lange nachwirken. Oft viel, viel länger als man glaubt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Wenn dein Goldfisch eines Tages zur Einsicht gelangt, daß er doch lieber in deiner Nähe leben würde, wird er von ganz allein zu dir zurück finden.''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Metamorphose&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Glaubst du das wirklich?'' fragte der kleine Prinz. ``Ist das Leben wirklich so komisch? Warum genügt es nicht, wenn ich den Goldfisch aus ganzem Herzen liebe?''&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;``Es ist so!'' beschloß der Skorpion das Gespräch, drehte sich herum, krabbelte flugs zum Rand des Baches und hüpfte hinein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz sprang geschwind auf und griff nach dem Kescher um den Skorpion vorm Ertrinken zu bewahren, doch kaum war er vom Wasser bedeckt, verwandelte sich der Skorpion in den kleinen goldgelben Fisch und huschte über die Kieselsteine hinweg, auf und davon, bis der kleine Prinz ihm nicht mehr mit den Augen folgen konnte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Wolkenreise&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;"&gt;Der kleine Prinz stieg zurück ans Ufer und legte sich ins Gras. Er sog den tiefen, süßen Geruch des Klees ein und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Dann schaute er den Wolken zu, die von den Winden getrieben über den Himmel zogen und Haschmich spielten. ``Das ist fast so wie bei Menschen die sich lieben'', dachte der kleine Prinz bei sich. Und so lächelte er entspannt und still in den Sonnenschein und in sich selbst hinein, denn er fühlte, daß sein Goldfisch eines schönen Tages wiederkehren würde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;                                        &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;&lt;img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/88x31.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer &lt;a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/a&gt; lizenziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Personen und Vorgänge, sowie die Namen die in dieser Geschichte verwendet wurden sind fiktiv und jede Ähnlichkeit mit Namen, Charakter oder Biographie jedweder Person ist rein zufällig und unbeabsichtigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Copyright © 1997. Alle Rechte vorbehalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4882215726261724367-2886406731662314874?l=puke-und-co.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://puke-und-co.blogspot.com/feeds/2886406731662314874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/05/der-kleine-prinz-und-der-goldfisch-1997.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/2886406731662314874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4882215726261724367/posts/default/2886406731662314874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://puke-und-co.blogspot.com/2009/05/der-kleine-prinz-und-der-goldfisch-1997.html' title='Der Kleine Prinz und der Goldfisch (1997)'/><author><name>-joke</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='20' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-OOw_UaD_6N0/Te9qpdrkA0I/AAAAAAAAC4A/NVWhGVlZRyg/s220/joke2009s.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
